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Oberösterreich

In Traunkirchen kehrt wieder Ruhe ein

TRAUNKIRCHEN. Aufregung um Skulptur neben Kreuzweg ebbt ab.

In Traunkirchen kehrt wieder Ruhe ein

Die Antlass-Singer gingen in der Nacht auf Karfreitag ihre Runden. Bild: Hörmandinger

In der Nacht auf Freitag drehten wie jedes Jahr die Antlaß-Singer ihre Runden, gestern fand in der Traunkirchner Pfarrkirche ein Karfreitagsgottesdienst statt, mit anschließender Prozession über den Kreuzweg hinauf zum Kalvarienberg.

Auch wenn sich der noch zwei Fernsehteams privater Sender anschlossen: Die Aufregung der vergangenen Tag um die eine zwei Meter hohe Phallus-Skulptur im Garten der Russenvilla, direkt neben dem Kreuzweg ebbt zur Freude der Traunkirchner wieder ab.

Von Medienrummel war gestern keine Spur mehr – und der kleinen Traunseegemeinde tut das gut "Wir stehen vielleicht an der Kippe zum Dritten Weltkrieg und zermartern uns das Hirn, ob ein 1900 Jahre altes Fruchtbarkeitssymbol unanständig ist oder nicht", sagt ein Besucher, dem Autonummernschild zufolge aus Wien.

Die Einheimischen wollen nicht mehr groß über den steinernen Riesen sprechen, der nun ohnedies mit einer gelben Plane (mit anzüglichen Sprüchen wie Nietzsches "Gelobt sei, was hart macht") verhüllt ist und dessen anatomische Details dem Blickfeld entzogen sind.

"Vielleicht tut’s ja dem Tourismus gut, wenn die Leute jetzt wissen, wo Traunkirchen liegt", meint die Begleiterin des Wieners. Die Skulptur selbst soll, wie berichtet, für wohltätige Zwecke versteigert werden.

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Artikel 15. April 2017 - 00:04 Uhr
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