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Oberösterreich

Hohes Risiko für Bangkok-Reisen: AUA holt 300 Touristen nach Hause

WIEN/BANGKOK. Die Massenproteste gegen die Regierung in Thailand haben sich auch auf die AUA ausgewirkt. Der Mittwochflug wurde gestrichen. Die Flüge gestern fanden hingegen planmäßig statt.

„Es ist für uns nicht abzuschätzen, wie viele Österreicher von der Krise in Thailand direkt betroffen sind“, so die Stellungnahme des Außenministeriums gestern Nachmittag.

Trotz Unruhen und Flughafensperren war eine AUA-Maschine wie geplant gestern um 23.30 Uhr in Wien gestartet. Landen sollte die Maschine jedoch nicht an ihrem eigentlichen Zielflughafen Bangkok, sondern am 150 Kilometer entfernten Flughafen von Utaphao.

Laut AUA wurden bereits Busse organisiert, um die Passagiere von und nach Bangkok zu bringen. Auch Bodenpersonal, Beamte für die Ein- und Ausreise sowie das Catering für den Rückflug sollen rechtzeitig bereitstehen.

Am Samstag gegen 6 Uhr wird die Maschine in Wien zurückerwartet. Rund 300 Passagiere können dann von Thailand nach Österreich heimreisen.

„Der Flug von Wien nach Bangkok am Dienstagabend war bereits nach Utaphao geführt worden“, sagte ein AUA-Sprecher.

Die Krise in Thailand hat große Auswirkungen auf den Tourismus. Auch Reiseunternehmen in Oberösterreich bieten derzeit kostenlose Stornierungen von Thailand-Urlauben an. In den kalten Wintermonaten haben Urlaube in Thailand Hochsaison. Der große Urlauber-Schwung beginnt allerdings erst in vierzehn Tagen.

Laut Außenministerium besteht ein hohes Sicherheitsrisiko für den Großraum Bangkok und den Rest des Landes.


Artikel mit Diashow!Chaos auf Bangkoks Flughafen
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Artikel 28. November 2008 - 00:00 Uhr
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