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Oberösterreich

Geländewagen aus Stausee geborgen

KLAUS. Schon seit mindestens fünf Jahren dürfte jener Geländewagen im Stausee Klaus gelegen sein, den die Feuerwehr am Freitag barg. Der Wagen wird derzeit in einem Kriminallabor untersucht.

Bergung des Geländewagens aus dem Stausee Klaus Bild: Jack Hajes

Ein 58-jähriger Hobbytaucher aus Steinbach an der Steyr entdeckte den Geländewagen der Marke Opel am Freitag bei einem Tauchgang. Er verständigte die Polizei, woraufhin die Feuerwehrtaucher aus dem Bezirk Kirchdorf, die Feuerwehren Micheldorf, Molln und Steyrlin die Bergungsarbeiten starteten. Mehr als sechs Stunden lang waren die 25  Männer im Einsatz. "Es war sehr zeitaufwändig, aber technisch für unser gut ausgebildetes Personal Routine", sagt Robert Mayrhofer von der FF Molln, der den Einsatz leitete.

Das Auto war bis oben hin voll mit Schlamm, da die Frontscheibe fehlte und so Wasser eingedrungen war. "Daran ist erkennbar, dass der Wagen schon einige Jahre im Stausee lag", so die Polizei, die derzeit ermittelt, auf wen das österreichische Kennzeichen des Autos zugelassen ist.

"Die Karosserie ist nicht beschädigt. Mich wundert ja, dass das Auto nie jemanden abgegangen ist", sagt Mayrhofer. Das heizte nach Bekanntwerden der Bergung die Spekulationen an. Die Polizei betont aber, dass an dem Wrack nichts Mysteriöses sei: "Es war keine Leiche darin und auch keine Bombe."

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Artikel nachrichten.at/eiba 17. November 2014 - 10:18 Uhr
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