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Oberösterreich

Ganz Oberösterreich ins Bild gebannt

Morgen stellt Andreas Mühlleitner im Landhaus sein repräsentatives Werk vor

Mühlleitner

Unser Oberösterreicher des Tages: Andreas Mühlleitner. Bild: privat (GEPA pictures)

So schön ist Oberösterreich! In einem 360 Seiten starken Bildband hat der Innviertler Fotograf Andreas Mühlleitner (47) ein imposantes Panorama unseres Bundeslandes geschaffen. Morgen um 20 Uhr wird er es im Beisein von Landeshauptmann Josef Pühringer im Linzer Landhaus präsentieren. Der Eintritt ist frei. Ab Mittwoch ist das Werk im Buchhandel erhältlich (39.90 Euro).

„Meine Intention war ein repräsentatives Porträt von Oberösterreich“„ sagt Mühlleitner. Herausgegeben hat er es im Verlag „Edition Panoptikum“, den er mit seiner Frau Karoline in Aspach (Bez. Braunau) gegründet hat. Dort leben die beiden mit ihren drei Kindern („die fotografieren auch gerne, aber nur mit dem Handy“) im renovierten Elternhaus der Gattin.

Mühlleitner ist gelernter Heizungstechniker und machte die Matura im zweiten Bildungsweg. Seinen Beruf übt er nur noch halbtags aus. Denn seine Leidenschaft ist die Fotografie. Mit einem Bildband über das Innviertel hat er 2012 erstmals auf sich aufmerksam gemacht. Die Kamera ist immer dabei, wenn er sich daheim und in der Welt umschaut. Er ist Tourenführer beim Alpenverein und begibt sich immer wieder auch mit Reisegruppen in die Berge. In Vorträgen präsentierte er viele Jahre lang seine Eindrücke von Neuguinea, Borneo oder dem Himalaya. Erst vor zwei Wochen ist er aus Indien zurückgekehrt: Ein neues Buchprojekt ist geplant.

Mühlleitner macht nicht einfach Fotos: Er komponiert sie. Er fängt die Stimmung einer Landschaft ein, sucht versteckte Platzerl, die man auch als Einheimischer noch weniger kennt. Oft ist es keine gezielte Suche, eher ein Sich-Treiben-Lassen, ein Verirren und Wiederfinden, „wenn man auf einmal einen Kirchturm sieht, der einem sagt, wo man ist.“ Sein Lieblingsplatzerl ist eine Anhöhe in Aspach, überragt von einer alten Linde. Ein Kraftplatz, von dem aus man weit in die Heimat hineinschauen kann.

 

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Artikel Alfons Krieglsteiner 20. März 2017 - 00:04 Uhr
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