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Oberösterreich

Frühere Besitzerin des Hitlerhauses will mehr Geld von der Republik

BRAUNAU/RIED/WIEN. Die vormalige Besitzerin des Hitlerhauses zieht gegen die Republik vor das Landesgericht Ried. Es geht dabei um die festgesetzte Entschädigung in der Höhe von 310.000 Euro. Dieser Betrag ist der ehemaligen Eigentümerin zu wenig.

Hitlerhaus

Das Geburtshaus von Adolf Hitler in Braunau Bild: APA

Am Freitag, 19. Jänner, kommt es im Landesgericht Ried zur zivilrechtlichen Auftaktverhandlung zwischen der enteigneten ehemaligen Besitzern des Hitlerhauses und der Republik Österreich. Laut Walter Koller, dem Sprecher des Landesgerichts Ried, stellt die Braunauerin einen Antrag auf eine höhere Entschädigung. Die OÖN haben darüber bereits im Dezember berichtet.

Die Entschädigung sei, so Koller, mit 310.000 Euro festgesetzt worden. Der Prozess dürfte sich aller Voraussicht nach in die Länge ziehen. Es ist damit zu rechnen, dass mehrere Gutachten in Auftrag gegeben werden könnten.

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Artikel Thomas Streif 12. Januar 2018 - 13:16 Uhr
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