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Oberösterreich

Frisch bringt frischen Antrieb nach Linz

24-Meter-Obusse: Johann Frisch verantwortet die Innovation der Linz Linien

Johann Frisch   Bild: privat

Der 4. September war für Johann Frisch ein besonderer Tag. Nicht nur, dass der Linzer exakt 39 Jahre zuvor seinen ersten Arbeitstag als Lehrling in der Elektrizitäts- und Straßenbahn-Gesellschaft Linz (ESG), heute Linz AG Linien, hatte. Sondern auch, weil gestern ein langersehntes Projekt offiziell präsentiert wurde: Die neuen, 24 Meter langen Obusse, die ab Ende November durch Linz rollen, wurden am Montag vorgestellt. Für Frisch, Betriebsleiter der Werkstätten und Technik der Linz AG, ein Meilenstein in einem langen Prozess, der vor drei Jahren begann. Mit dem Ergebnis ist der 54-Jährige, der einer der Hauptverantwortlichen in diesem innovativen Prozess ist, mehr als zufrieden.

„Damit haben wir Geschichte in der modernen Fahrzeughistorie geschrieben“, schwärmt Frisch über den ersten XXXL-Obus Österreichs. Probe gesessen ist der zweifache Vater mehrmals, aber das Gefährt auf der Straße zu lenken kommt nicht in Frage. „Ich hätte zwar die Fahrerlaubnis, aber mir fehlt die Praxis auf der Straße. Hierfür ist die Routine unserer Busfahrer gefragt.“ Und weil die Chaffeure der vollelektrischen Transport-Riesen in den kommenden Wochen geschult werden müssen und noch sämtliche Behördengänge für die Zulassung notwendig sind, hat Frisch auch sein Freizeitprogramm über den Haufen geworfen. Eigentlich hätte der Kalendereintrag für den passionierten Motorradfahrer ab heute die European Bike Week in Faak am See vorgesehen.

Das 20. Treffen der Harley Davidson-Gemeinde lässt Frisch, der seine Karriere als Starkstrom-Monteur begann, heuer aber sausen. „Das Projekt Obus hat absolut Vorrang“, sagt der Präsident des Upper Austria Chapter der Harley Owners Group. Wenn der Linzer seiner Tochter Daniela (26) und seinem Sohn Alexander (23) nicht gerade von der neuen Bus-Flotte seines Arbeitgebers vorschwärmt, dann ist seine Heritage Springer das Lieblingsthema. „Das ist das Modell zum 100. Geburtstag, Baujahr 2003“, sagt Frisch, der von Kollegen als verlässlich, kompetent, sportlich, hilfsbereit und unkompliziert beschrieben wird.

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Artikel Valentina Dirmaier 05. September 2017 - 00:04 Uhr
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