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Oberösterreich

Forsterleitner hat einen neuen Job

LINZ. Der Linzer Vize-Bürgermeister wird Geschäftsführer im Startup-Campus in der Tabakfabrik

foto: VOLKER WEIHBOLD linz vizebürgermeister christian forsterleitner

Christian Forsterleitner Bild: vowe

Am 7. Juli kündigte Finanzreferent und Vizebürgermeister Christian Forsterleitner (SP) seinen Rücktritt an, am kommenden Donnerstag, um 14 Uhr, legt er sein Amt endgültig nieder. Und nein: Forsterleitner wird nicht einen Job in einer parteinahen Organisation übernehmen, er wechselt in die Privatwirtschaft.

Er steigt bei „Startup 300“ ein, ein sogenanntes Business Angel-Netzwerk mit 134 Mitgliedern, darunter so namhafte und erfolgreiche Unternehmen wie Runtastic. Forsterleitner übernimmt einen Geschäftsführerposten beim Startup-Campus in der Linzer Tabakfabrik. Dort richtet sich das Projekt „factory300“  an innovative und wachstumsorientierte digitale Start-ups. Der Standort ist ein Begegnungsort für Startups, Founder, Investoren und Startup-Supportern. In der factory300 docken auch, Unternehmen und Corporates an, die Unterstützung beim Meistern der digitalen Transformation suchen und sich Anschluss an das Start-Up Ökosystem wünschen.

„Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung. Bei startup300 spürt man die Begeisterung, das Knowhow und viel positive Energie. Das passt perfekt zu meinen Berufserfahrungen und meiner Begeisterung für Innovation und die Chancen der Digitalisierung. Und ich freue mich, dass wir damit auch etwas zu einer positiven Weiterentwicklung der ganzen Wirtschaftsregion Linz tun können“, sagt Forsterleitner über seinen neuen Arbeitsplatz.

Für Bernhard Lehner, Co-Vorstand und Co-Gründer an der Seite von Michael Eisler, ist Forsterleitner eine "Traumbesetzung": "Er bringt nicht nur die notwendige unternehmerische Erfahrung, sondern ein ausgezeichnetes Netzwerk in Politik und Wirtschaft", sagt Lehner.

Gefallen findet Forsterleitners-Jobwechsel auch beim Linzer Bürgermeister, Klaus Luger (SP): "Ich freue mich für Christian Forsterleitner, dass sein Wechsel von der Politik zur Privatwirtschaft so rasch und gut läuft. Dass er sich in Zukunft mit dem Thema Innovation beschäftigen wird, ist perfekt: Wir wollen beide dazu beitragen, das Ziel der Stadt Linz zu erreichen, die innovativste Stadt Österreichs zu werden."

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Artikel nachrichten.at 14. September 2017 - 11:26 Uhr
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