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Oberösterreich

Fasziniert vom Leben auf dem Land

Stefanie Schauer aus Taufkirchen ist neue Geschäftsführerin der Landjugend.

Stefanie Schauer   Bild: Landjugend

Stefanie Schauer ist 26 Jahre alt – und trotzdem schon ein Urgestein in der oberösterreichischen Landjugend. Fast ihr halbes Leben verbrachte sie bei der Jugendorganisation: Mit 14 Jahren wurde sie Mitglied in der Ortsgruppe Taufkirchen/Pram (Bezirk Schärding), schon zwei Jahre später war sie im Vorstand. Später arbeitete sie im Bezirks- und im Landesvorstand. Seit einem Jahr ist die Landjugend auch ihre berufliche Heimat: Nach dem Abschluss ihres Studiums als Lehrerin für landwirtschaftliche Schulen in Wien war sie für Bildung und Qualitätsmanagement zuständig. Nun hat es Stefanie Schauer ganz nach oben geschafft. Am vergangenen Freitag wurde sie bei der Frühjahrstagung der Landjugend zur Geschäftsführerin bestellt und folgt Stefan Lorenz nach.

Vor der Führung einer Organisation mit 22.000 Mitgliedern in 219 Ortsgruppen hat sie durchaus Respekt. „Es ist eine große Herausforderung. Ich bin froh, dass mir das Vertrauen geschenkt wurde.“ Einen Vorteil hat die Innviertlerin jedoch: Sie kennt den Betrieb in- und auswendig. Einsetzen will sich die neue Geschäftsführerin auch dafür, dass die Landesjugendförderung eine neue Struktur erhält.

Die Landjugend ist für sie wie eine große Familie. „Neue Ideen werden rasch und unkompliziert in die Tat umgesetzt.“ Von der großen Bedeutung dieses Vereins für den ländlichen Raum ist sie überzeugt: „Die Ortsgruppen helfen mit, dass auf dem Land etwas los ist. Sie organisieren Veranstaltungen, initiieren Projekte, vernetzen sich mit Vereinen. So bleibt das Leben auch abseits der Städte für junge Menschen attraktiv.“

Genau dafür ist die Taufkirchnerin ein Paradebeispiel. Wenn es der Beruf zulässt, hilft sie auf den elterlichen Höfen in Taufkirchen und Esternberg mit, spielt steirische Ziehharmonika oder tanzt bei einer Schuhplattlerinnengruppe, mit der sie Auftritte von Tirol bis ins Burgenland absolviert. Vom Leben auf dem Land ist sie fasziniert: „Auf dem Land kennt jeder jeden. Man hilft zusammen, egal ob Jung oder Alt. Das tut einfach gut.“

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Artikel Herbert Schorn 11. April 2017 - 00:04 Uhr
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