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Oberösterreich

Exkommunizierte „Bischöfin“ griff sich von Schwarz verweigerte Hostie

LINZ. Der Sonntags-Festgottesdienst in der Linzer Pfarre St. Peter verlief für die exkommunizierte „Bischöfin“ Christine Mayr-Lumetzberger nicht so, wie sie es gerne gehabt hätte. Bischof Ludwig Schwarz verweigerte ihr bei der Kommunion die Hostie. Daraufhin nahm sie sich die Hostie selber.

Exkommunizierte „Bischöfin“ griff sich von Schwarz verweigerte Hostie

Christine Mayr-Lumetzberger Bild: Wodicka

400 Menschen feierten in der Pfarre St. Peter am 28. Juni den Festgottesdienst. Er wurde zu Ehren des Kirchenpatrons, des heiligen Petrus, abgehalten. Unter ihnen auch hochrangige Politiker. Aber nur wenige bemerkten, was sich während der Kommunion ereignete.
Christine Mayr-Lumetzberger war als Bischöfin gekleidet zum Gottesdienst erschienen, in Amtskleidung mit großem Brustkreuz. Bei der Kommunion wählte sie, bewusst oder unbewusst, jene Reihe, in der Diözesanbischof Ludwig Schwarz die Kommunion spendete. Der Bischof deutete ihr noch an, dass sie nicht kommen solle, weil er ihr die Kommunion nicht spenden dürfe. Doch Mayr-Lumetzberger ließ sich nicht aufhalten. Als sie an der Reihe war, bekam sie keine Hostie. Laut Kirchenrecht darf die Kommunion einer Exkommunizierten nicht gereicht werden.

Mayr-Lumetzberger nahm sich daraufhin die Hostie selber aus dem Kelch. „Ich war dort für alle Männer und Frauen in einer ähnlichen Lebenssituation“, sagt sie im OÖN-Gespräch. Ob es normal sei, dass man sich die Hostie selber nimmt? „Es gibt verschiedene Modelle der Kommunion“, sagt sie. Was sie dabei gefühlt hat? „Im ersten Moment nichts. Aber jetzt fühle ich mich verletzt und zornig, wie eine Frau, die zum ersten Mal von einem Mann geschlagen wurde“, sagt Mayr-Lumetzberger.

Ob sie damit gerechnet habe, die Kommunion zu erhalten? „Ja. Ganz oben steht das Evangelium und nicht das Kirchenrecht.“ Mayr-Lumetzberger ist seit ihrer – laut Kirchenrecht verbotenen – Weihe zur Priesterin exkommuniziert. Es sei ihr seither noch nie passiert, dass sie keine Hostie bekommen habe. Die Kirche St. Peter ist ihre Heimatpfarre. „Ich kenne Christine schon lange. Bei mir hat sie sich noch nie zur Kommunion angestellt. Sie weiß, in welche Lage sie mich bringen würde“, sagt Pfarrer Franz Zeiger.
An diesem Sonntag kam sie als Bischöfin gekleidet zur Messe.

Ob sie provozieren und Aufmerksamkeit erregen wollte? „Das kann ich nicht beurteilen. Aber Bekleidungsvorschriften kann ich niemandem machen“, sagt Pfarrer Zeiger. Ob er die Haltung von Bischof Ludwig Schwarz verstehe?„Ja. Kirchenrechtlich darf er gar nicht.“
Beobachter hatten den Eindruck, dass die Situation während der Messe Bischof Ludwig Schwarz „weh getan“ habe.

von kleinemaus (2533) · 09.07.2009 18:34 Uhr
Die Pius-Bruderschaft ist der einzige Gralshüter...

und des unerschütterlichen Gehorsams.
Die gnä' Frau Möchtegernbischof wolle doch dort mal in Exercitien gehen. Sie wird dort den Gläubigkeit neu verstehen lernen.
Aber leider ist die röm.kath. Kirche schon viel zu viel mit irgendwelchen selbsternannten Laiengemeinschaften, Aktionsbrüdern und -schwestern verseucht und dann kommt so ein Blödsinn raus wie diese MayrLumetzberger Hokuspokus.
Früher hätt's das nicht gegeben.

(0)
von Marie-Luise (2230) · 10.07.2009 10:16 Uhr
Früher hätt's das nicht gegeben.

Stimmt, früher wäre sie schon längst am Scheiterhaufen gelandet.

(0)
von jeshua_lives (1) · 18.05.2010 19:45 Uhr
@marie-luise

da hast du recht, die römisch katholische war und wäre immer noch eine eiskalte mord-maschinerie, die alles tötet, der ursprung des faschismus, des menschenhasses!
hoffe mal du bist nicht bei dem verein und wenn doch tritt aus und überlasse die r.k. ihrem schicksal!
denn wie du schon geschrieben hast: gott sieht alles!

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Artikel Von Andreas Kremsner 09. Juli 2009 - 00:04 Uhr
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Traumberuf Priesterin: „Gerechtigkeit für Frauen“

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