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Oberösterreich

Eva Kroboth: Sportskanone macht den Leuten Beine

Morgen findet in Wels der Halbmarathon statt – Eva Kroboth zieht die Fäden

Eva Kroboth

Eva Kroboth, Cheforganisatorin des Welser Halbmarathons Bild: eww

Eva Kroboth aus Steinhaus ist ein Energiebündel und bewältigt ihren Alltag mit einer großen Portion Humor – selbst wenn sie unter Druck steht, wie es derzeit der Fall ist. Denn morgen findet das von den OÖNachrichten präsentierte Lauffest in Wels statt. Dabei steht die 32-Jährige an vorderster Front des Organisationsteams mit rund 80 Helfern.

Am Tag davor bekennt die kaufmännische Angestellte und Mutter von zwei Mädchen im Alter von vier und acht doch: „Die Aufregung ist da – derzeit schlafe ich nicht mehr so gut wie sonst: Neben dem Bett liegt immer ein Zettel für Notizen bereit.“ Denn als Gastgeberin will sie, „dass alle Läufer zufrieden sind und alles so wird, wie ich mir das vorstelle“.

Etwa 1300 Sportler werden sich morgen um 10 Uhr auf den Weg machen – über drei Runden und 21,1 Kilometer durchs Zentrum und der Traun entlang oder beim „Power-Run“ über 7,1 Kilometer. Zum 26. Mal findet der Halbmarathon bereits statt, aber erstmals laufen bei Kroboth, die von ihrer Freundin Barbara Trilsam unterstützt wird, alle Fäden zusammen.

Die weibliche Handschrift ist unverkennbar: Das Logo der Veranstaltung ist bunt wie der Regenbogen, die darin dargestellte Figur eindeutig eine Frau. Schließlich fädelte Kroboth auch eine karitative Aktion ein: Für jeden Läufer des „Power-Runs“ erhält die Hospizbewegung Wels einen Euro.

In Bewegung ist die Steinhauserin seit dem dritten Lebensjahr – als Tänzerin, als Bodenturnerin, seit 14 schnürt sie regelmäßig die Laufschuhe. Bis zu vier Mal pro Woche joggt sie zwischen fünf und 15 Kilometer. Nun entdeckte sie Tennis. Jetzt wird regelmäßig trainiert, später dann Meisterschaft gespielt.
In den eigenen vier Wänden macht sie vor der Spiegelwand regelmäßig Sit-ups, Liegestütze und andere Kräftigungsübungen: „Aber erst, wenn die Kinder schlafen und der Haushalt versorgt ist.“ Nur Ehemann Michael lässt sich von „seinem“ Energiebündel nicht sportlich infizieren: „Aber er unterstützt mich bei allen meinen Anliegen“, lobt Kroboth

 

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Artikel Friedrich M. Müller 18. März 2017 - 00:04 Uhr
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