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Oberösterreich

Endlich: Pläne für neue Donaubrücke eingereicht

LINZ. Linz AG-Generaldirektor Erich Haider geht davon aus, dass spätestens im April 2017 alle Bescheide vorliegen.

Endlich: Pläne für neue Donaubrücke eingereicht

Das sind die Pläne, wie die neue Donaubrücke aussehen soll. Die Einreichplanung liegt jetzt bei den Behörden. Bild: Mimram

Lange angekündigt, mit gestrigem Tag erledigt: Das Einreichprojekt für die neue Donaubrücke in Linz wurde von der Linz AG den Behörden vorgestellt, die Einreichplanung ist abgegeben. Nun geht es darum, die sechs Behördenverfahren (Naturschutz, Schifffahrtsrecht, Straßenrecht, straßenpolizeiliches Verfahren, Wasserrecht und Eisenbahnrecht) möglichst schnell abzuwickeln. Im Optimalfall kann laut Verkehrsstadtrat Markus Hein (FP) von einer Dauer von sechs Monaten ausgegangen werden. Eine Einschätzung, die Linz-AG-Generaldirektor Erich Haider im OÖN-Gespräch teilt.

Haider ist optimistisch, dass es sogar schneller gehen könnte. "Es war keine Änderung der Einreichplanung notwendig. Ich rechne, dass wir bereits im Zeitraum zwischen Februar und April des nächsten Jahres die Baubewilligung erhalten werden." Haider geht auch nicht davon aus, dass es im Zuge der Verfahren zu großen Verzögerungen kommen wird. Somit könnte der Zeitplan für den Neubau der Brücke, die die alte Eisenbahnbrücke ersetzen soll, halten. Der sieht vor, dass bereits jetzt mit der Ausschreibung und Vergabe der Arbeiten begonnen werden kann. Der Startschuss für die Bauarbeiten an der Brücke sowie den Straßenanschlüssen wäre für November 2017 anvisiert, die Verkehrsfreigabe dann im Lauf des Jahres 2020. Offen ist derzeit allerdings der genaue Finanzierungsschlüssel zwischen Land, Stadt und Bund. Dafür treffen sich Landeshauptmann Josef Pühringer (VP) und Bürgermeister Klaus Luger (SP) noch heuer. 60 Millionen Euro sind für den Neubau der Brücke veranschlagt. Für die Errichtung der zweiten Schienenachse, die über die neue Donaubrücke geführt werden wird, zahlt das Land bekanntlich 45 Prozent der Errichtungskosten dazu. (rgr)

Stau: Hein sieht Lösung durch öffentlichen Verkehr

Es ist Arbeitstag für Arbeitstag dasselbe: Jeden Morgen und Abend staut es massiv auf den Linzer Ein- und Ausfallstraßen.

Eine Lösung würden aber auch zusätzliche Brücken nicht bringen, zeigte sich der Linzer Verkehrsstadtrat Markus Hein (FP) beim Verkehrsgipfel des Landes überzeugt. „Eine echte Erleichterung ist vorrangig durch den öffentlichen Verkehr zu erreichen“, sagte Hein. Etwa durch den Ausbau von Busfahrspuren und der geplanten neuen Schienenachse durch Linz.

Dritter Verkehrsgipfel des Landes

Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FP) hatte gestern Experten und Interessenvertreter zum heuer bereits dritten Verkehrsgipfel ins Landhaus geladen. „Diese Runde ist wichtig, um Anliegen und Lösungsvorschläge auf breiter Basis einfließen zu lassen, aber auch um Missverständnisse ausräumen zu können“, sagte Steinkellner. Er hob erneut seine Bemühungen um eine Linderung der Verkehrsproblematik (u.a. Beschleunigung der Bauarbeiten auf der Steyregger Brücke, Einführung eines S-Bahn-Systems) hervor.

Zehntausende stehen täglich auf der Fahrt nach Linz im Stau. Viele haben uns schon ihre Bilder, Meinung und Lösungsvorschläge geschickt – nachzulesen auf nachrichten.at/pendler. Schicken Sie auch uns Ihre Meinung an pendler@nachrichten.at

Zahlen & Fakten

60 Millionen Euro wird der Neubau der Donaubrücke an der Stelle der Eisenbahnbrücke in Linz kosten.

396 Meter lang und 33 Meter breit ist die Mehrzweckbrücke, die für Straße, Rad- und Fußgängerweg sowie Straßen- oder Eisenbahn Platz bieten muss. Bis 2020 soll sie fertiggestellt sein.

 

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Artikel 24. November 2016 - 00:05 Uhr
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