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Oberösterreich

Ein Obst-Traum, der in Erfüllung ging

Ein Ohlsdorfer Ehepaar eröffnete am Wochenende eine europaweite Besonderheit: Mehr als 2000 Sorten umfasst ihr Obstgarten.

Klaus und Gabi Strasser Bild: (Wolfgang Spitzbart)

Europas größten Obstsortengarten zu schaffen – dieses Ziel haben sich bereits vor acht, neun Jahren die Eheleute Klaus und Gabi Strasser aus Ohlsdorf im Bezirk Gmunden vorgenommen. Nahezu jede Minute ihrer Freizeit investierten die beiden seither für ihren Traum. Mit unendlich viel Arbeit, Hingabe und dem Willen, sich die umfassenden, komplexen Kenntnisse des Obstbaus anzueignen und sich darin zu vertiefen, nahm dieser Traum nach und nach Gestalt an. Vergangenes Wochenende erfüllte er sich für die Strassers zur Gänze.

Auf einer Fläche von gut 12.000 Quadratmetern angelegt, eröffneten der Energie-AG-Fernmeldemonteur und -Systemadministrator Klaus (51) und die Büroangestellte Gabi (49) ihren an die 3000 Bäume und mehr als 2000 gelistete verschiedene Sorten umfassenden Obstgarten. Aufgrund der Ankündigungen in diversen Publikationen, darunter auch in den OÖN, kamen Tausende neugierige und interessierte Besucher in den einzigartigen Obstsortengarten geströmt, der neben der Diversität auch mit einigen anderen Besonderheiten auftrumpfen kann: Jeder einzelne Baum im Garten ist beschriftet und wird noch einen QR-Code bekommen. Damit kann man sich aus einer Datenbank im Internet alle Informationen zur jeweiligen Sorte abrufen.

Nach anderen Hobbys befragt, sagt Klaus Strasser: "Haben wir eigentlich nicht. Unsere gesamte Freizeit dreht sich um Obst. Wir sind international unterwegs, bei vielen Pomologen-Schulungen (Pomologie = Obstbau- und Obstsortenkunde, Anm.) und -Treffen." Seine persönliche Passion seien Walnüsse. "Wir haben auch einen Walnuss-Sortengarten", so Klaus Strasser. "Walnüsse faszinieren mich, und Walnuss-Veredelung ist nahezu unmöglich. Aber ich mache das trotzdem seit ein paar Jahren."

Kinder hat das Ehepaar Strasser keine. Klaus, mit Augenzwinkern: "Außer unsere 3000 Bäume."

Der Obstsortengarten kann bei freiem Eintritt besichtigt werden. Weitere Infos auf: www.osogo.at

 

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Artikel Gary Sperrer 13. September 2017 - 00:04 Uhr
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