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Oberösterreich

Ein "Cyber-Soldat" aus dem Mühlviertel

Rene Zeller kämpft um den Sieg bei der EM der besten Computer-Hacker.

Rene Zeller, FH Hagenberg, Experte für Cyber-Security Bild: ÖBH

Er ist ein echter Team-Player. Er programmiert gerne am Computer. Er bezeichnet sich selbst als ehrgeizig "und interessiert an dem, was ich mache". Lauter Eigenschaften, die dem 22-jährigen Mühlviertler Rene Zeller jetzt eine große Ehre eingebracht haben: Gemeinsam mit neun weiteren jungen Spezialisten aus dem Bereich der Computersicherheit wird er als Mitglied von "Team Austria" vom 7. bis 10. November bei der 3. European Cyber Security Challenge in Düsseldorf um den "Europameistertitel" kämpfen. Zeller ist der einzige Oberösterreicher im Team.

Aufgewachsen ist er in Altenfelden (Bez. Rohrbach). Sein Vater ist Unternehmer "in der Möbelbranche". Der Filius ist derzeit in München zu Hause: Dort absolviert er bei der Firma Siemens ein Berufspraktikum. An der FH Hagenberg macht er sein Bachelorstudium zum einschlägigen Thema "Sichere Informationssysteme".

Weitere Hobbys? Da nennt Zeller vor allem sportliche Aktivitäten: Fußballspielen und Laufen. Privat trifft er sich gerne mit seinem großen Freundeskreis.

Worum geht es bei der Cyber Security Challenge? Um das Absichern der computergestützten Signal-Übertragung (IT) gegen Störattacken von unerwünschten Besuchern, so genannten "Hackern". Die Siegerehrung der Österreich-Challenge nahm Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) am 13. Oktober in Salzburg persönlich vor.

Ausgetragen wurde der Wettbewerb vom Verein "Cyber Security Austria" mit Bundeskanzleramt, Innenministerium und Bundesheer-Abwehramt. Den Besten winkt eine Karriere beim Heer – im Bereich "Cyber-Abwehr".

Die Veranstaltung bietet jungen IT-Security-Talenten alljährlich eine Plattform, um ihr Können zu beweisen. Als "Hacker" versuchen sie, sich in die Computer der Bundesverwaltung einzuklinken und Schwachstellen aufzudecken. So wird die ständige Weiterentwicklung der Informationstechnik möglich: "Langweilig kann einem da nie werden", sagt Zeller. Schon gar nicht beim Wettbewerb.

 

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Artikel Alfons Krieglsteiner 19. Oktober 2016 - 00:04 Uhr
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