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Oberösterreich

Der Liebhaber der Königin des Herbstes

Peter Haslhofer aus Micheldorf zählt zur Elite der Dahlienzüchter

Peter Haslhofer   Bild: winterleitner

"Hoamatland“ heißt eine seiner Züchtungen, „Linzer Klangwolke“ eine andere. Die Schreibe ist hier von Dahlien, mit denen der 42-jährige Peter Haslhofer seit Jahren die Szene der altehrwürdigen Blumenzüchter in Deutschland aufmischt. 2003 feierte der in St. Pankraz und Windischgarsten aufgewachsene Gärtner in Rostock seine Premiere bei einer IGA (Internationale Gartenausstellung), vier Jahre später wurde er in Jena für seine Züchtungen erstmals mit der Großen Goldmedaille belohnt. Seither hat er mit seinen „Königinnen des Herbstes“ bei allen IGAs und BUGAs (Bundesgartenschau) die Große Goldmedaille abgeräumt.

„Den traditionsreichen deutschen Familienbetrieben schmeckt das natürlich nicht besonders“, sagt Haslhofer, „weil das hat es zuvor auch noch nie gegeben.“ So erfolgreich wie heuer bei der IGA in Berlin war der Kremstaler jedoch noch nie: Mit 5000 farbenprächtigen, selbst gezüchteten Blüten hatte sich der Dahlien-Liebhaber 46 Aufgaben der gestrengen Jury gestellt, 37 Goldene, neun Silberne und die Große Goldmedaille als Krönung waren das Resultat.

Seit drei Jahren betreibt er mit seiner Lebenspartnerin Theresia Dietl (36) in Micheldorf „Peters Gärtnerei“, davor waren die beiden zehn Jahre lang in St. Pankraz tätig. Mit Dahlien beschäftigt sich der Züchter, auf dessen Feldern 14.000 Stück wachsen, jedoch seit 25 Jahren. „Ich weiß gar nicht, wie viele Sorten ich bereits gezüchtet habe. Aber es entstehen jedes Jahr 20 bis 50 neue.“ Diese Pflanze sei derart faszinierend, weil sie in einer Vielfalt, Größe und Dauer wie keine andere blühe – von Juli bis zum Frost, in unzähligen Farben und Schattierungen. „Einziger Wermutstropfen ist halt, dass ich die Knollen jeden Herbst wieder ausgraben muss.“ Da helfen zwar Partnerin Theresia und der gemeinsame Sohn David (14), für die Hobbys Fotografieren, Lesen, Biken und Wandern bleibe aber kaum Zeit. Selbst die Hochzeit muss daher noch weiter warten ...

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Artikel Gerald Winterleitner 19. September 2017 - 00:04 Uhr
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