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Oberösterreich

Das Sprachrohr von 400 Hochschulen

FH-Geschäftsführer Gerald Reisinger ist neuer Generalsekretär der IAUP

Gerald Reisinger   Bild: VOLKER WEIHBOLD

Gerald Reisinger ist Netzwerker, Vermittler, Sprachrohr. Und seit dem vergangenen Wochenende auch Brückenbauer. Der Geschäftsführer der Fachhochschulen Oberösterreichs wurde bei der viertägigen Rektorenkonferenz in Wien vor hunderten Hochschulvertretern zum Generalsekretär des internationalen Verbands der Rektoren ernannt.

In den nächsten drei Jahren wird er zusammen mit zwei Rektoren aus Georgien und den USA die Association of University Presidents, kurz IAUP, leiten und mehr als 400 Rektoren aus 75 Nationen in der Organisation vertreten. Ziel des 58-Jährigen ist, die Forschungskooperationen unter der Dachmarke auf internationaler Ebene zu verstärken. „Die Hochschulen werden in Zukunft noch mehr gefordert sein, in Bezug auf Technologie und Innovation mit der Gesellschaft Schritt zu halten.“

Dass der gebürtige Linzer einmal an der Spitze einer Organisation steht, die von der UNO akkordiert ist und von der UNESCO in Sachen Bildung konsolidiert wird, war in der Berufsplanung nicht vorgesehen. Denn der Gesellige ließ sich nach der Matura an der Theresianischen Militärakademie ausbilden. Nach einigen Jahren wechselte der Berufsoffizier ins Personalwesen und landete schließlich in der Führungsebene eines Bauträgers, von wo aus er 2004 an die Spitze der FH OÖ kletterte. Ein Beruf, der den Vater von zwei erwachsenen Töchtern sehr erfüllt. Und für den er seine Fähigkeiten gerne einsetzt.

„Ich finde es wichtig, der Welt die gute Qualität des österreichischen Bildungssystems zu präsentieren und das sehr gut ausgebaute internationale Netzwerk der FH OÖ zu verdichten“, sagt der Brückenbauer, der auch die Konferenz der IAUP in den vergangenen Tagen als Gastgeber ausrichtete.

Ein Großereignis, das im Jahr zuvor in New York stattfand und bei dem auch Professoren der Harvard University als Dozenten auftreten. Nun, nachdem die sogenannte Triennale Geschichte ist, kann sich Reisinger abseits seiner vielen Funktionen wieder vermehrt seinen Leidenschaften widmen: Filmen und Ballsportarten.

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Artikel Valentina Dirmaier 11. Juli 2017 - 00:04 Uhr
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