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Oberösterreich

Burschenbundball - Auto von Haimbuchner attackiert

LINZ. Nach dem Ende der friedlichen Demonstration des Bündnisses "Linz gegen rechts" gegen den Burschenbundball haben Samstagabend mehrere Angehörige des "Schwarzen Blocks" der Polizei doch noch Arbeit beschert.

Bild: Volker Weihbold

Eine Limousine, die auf dem Weg zur Ballveranstaltung war, wurde angegriffen. Die Exekutive nahm sieben Personen vorübergehend fest, berichtete die Polizei in einer Presseaussendung am Sonntag. In dem Wagen, der nach Demo-Ende von Vermummten angegriffen worden war, ist Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) gesessen. Entsprechende Gerüchte hatten sich Sonntagnachmittag bestätigt. "Es wurde mit voller Wucht gegen die Scheibe geschlagen und auf das Auto getreten", beschrieb Haimbuchner der APA den Angriff. Der Politiker hielt den Zwischenfall mit Handyfotos fest.

Haimbuchner saß mit seiner Frau im Wagen. Die vermummten Demonstranten waren ihm als "komische Figuren" bereits aufgefallen, weil sie den Wagen beobachtet hätten. Als der Chauffeur die Limousine anhalten musste, schlug und trat einer aus der Gruppe auf den Wagen ein. "Ich bin nicht zartbesaitet, aber ich fühlte mich bedroht", so Haimbuchner. Als der Angreifer gemerkt habe, dass ihn der Politiker mit dem Handy fotografierte, sei er davon gelaufen.

Polizeiintern hatte anfangs noch Verwirrung um den Vorfall geherrscht. Zunächst wurde gegenüber der APA die Attacke auf das Dienstfahrzeug bestätigt, später kam jedoch ein Dementi von offizieller Polizei-Stelle. Am Sonntagnachmittag erklärte Haimbuchner selbst, es habe sich um seinen Wagen gehandelt.

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Artikel nachrichten.at/apa 05. Februar 2017 - 15:48 Uhr
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