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Oberösterreich

Ansturm auf "gläserne" OÖN-Redaktion

RIED. Am Messestand der OÖNachrichten in Ried wurden die Redakteure mit vielen neuen Informationen versorgt und mit wichtigen Anliegen der Leserschaft konfrontiert.

Ansturm auf "gläserne" OÖN-Redaktion

OÖN-Redakteur Thomas Streif beim Gespräch mit Gästen am Messestand der OÖNachrichten in Ried Bild:

Der Ansturm auf die gestrige "gläserne" OÖN-Redaktion am Messestand in Ried war sehr groß: Viele Leserinnen und Leser nutzten die Gelegenheit, mit den Innviertler OÖN-Redakteuren Thomas Streif und Roman Kloibhofer zu sprechen, die ihren Arbeitsplatz auf die Rieder Messe verlegt hatten. Dabei ging es nicht nur um lokale und überregionale Themen – auch Politik und Sport wurden mehrfach angesprochen.

Auffallend und erfreulich: Die Abonnenten-Treue der OÖN-Leserinnen und -Leser: "Wir sind 45 Jahre verheiratet, seit 45 Jahren sind wir OÖN-Abonnenten", berichtet ein Ehepaar aus Vöcklabruck beim Kaffee in der OÖNcard-Lounge. Und der ehemalige Bankangestellte spart auch nicht mit Lob: "Die Zeitung ist hochseriös, es gibt nichts auszusetzen – politisch ausgewogen, nicht reißerisch, ein guter Stil!"

Miss-Stimmung herrsche in der Gemeinde Riedau, berichtet ein Leser aus dem Bezirk Schärding. Beim Thema Bauhof-Zusammenlegung seien mehrfach von politischer Seite ein falscher Ton und die falsche Wortwahl getroffen worden. "Das geht auf Kosten der Bürger!", ärgert er sich.

Dass es in der 2400-Einwohner-Gemeinde Eggelsberg kein Wirtshaus mehr im Ortszentrum gibt, kritisiert ein dort ansässiges Ehepaar. "Da ist einiges schiefgelaufen", sagen die beiden. Sie kritisieren auch den verpflichtenden Anschluss an die Ortswasserleitungen: "Da kannst als kleiner Bürger eh nix machen, aber ihr als Zeitung könnt’s was bewegen", sagen sie.

Zeitung für die Oberösterreicher

Dass die OÖNachrichten ein wichtiges Sprachrohr für die Menschen im Land sind, zeigte sich bei den vielen Gesprächen mit den Messebesuchern. Auch ein früherer Schuldirektor aus Ried sagt über einen gestern erschienenen OÖN-Bericht: "Was ihr über die gefährliche Kreuzung auf der B141 geschrieben habt, stimmt zu 150 Prozent. Dort ist ein Tempolimit unerlässlich, auch wir haben schon versucht, zu intervenieren. Bitte, bleibt dran – vielleicht könnt ihr dadurch etwas erreichen!"

"Euer Sportteil ist der beste!", sagt Karl Kopleder aus Ried. Der ehemalige SVR-Kicker, der schon mit Rapid-Fußball-Legenden wie Bucek und Flögel gemeinsam im Team gespielt und auch Ernst Happel gekannt hat, sagt: "Bei euch wird ehrlich geschrieben. Was’s wiegt, dös hat’s!" Zur aktuellen Situation der SV Ried sagt er: "Meine Meinung ist gespalten. Es ist nimmer so, wie’s war."

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Artikel OÖN 08. September 2017 - 00:04 Uhr
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