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Oberösterreich

Alfred Riepl: Er bringt den ganzen Ort in Schwung

Alfred Riepl motivierte 40 Sportler zur Teilnahme beim Mühlviertel 8000er.

mv 8000

Alfred Riepl, 45, Teilnehmer beim Mannschaftssport-Bewerb Mühlviertel 8000     Bild: (Privat)

Alfred Riepl hatte gerade sein E-Bike gegen ein Mountainbike getauscht, als der Sportwettkampf Mühlviertel 8000 zum ersten Mal ausgetragen wurde. Zu Fuß, auf dem Rad und im Wasser kämpfen sich dabei Achter-Teams quer durch das Mühlviertler Hügelland, diesen Samstag zum sechsten Mal.

"Das kann’s doch nicht sein, dass wir Sandler keine acht Leute zusammenbringen", dachte sich der heute 45-Jährige, und machte sich prompt auf Sportlersuche. Mit Erfolg: Riepl gelang es im Laufe der Jahre sogar, fünf Teams aus Sandl zu stellen. "Irgendwann hat sich eine Eigendynamik entwickelt", sagt der Radsportler, der am Samstag zum fünften Mal aktiv dabei sein wird.

Um Spitzenzeiten sei es ihm bei dem Bewerb nie gegangen. "Wir sind keine Überdrübersportler, es zählt der Spaß am Sport." Riepls einziges Ziel sei, am Ende im besten der fünf Sandler Teams zu sein.

Vorbereitet auf die 72 Kilometer lange Rennradstrecke hat sich der dreifache Vater im Familienurlaub. Während seine Frau Gerda und die Kinder Melanie, Lisa und Julian mit dem Auto nach Schladming anreisten, trat Riepl die Hinfahrt auf dem Rad an. "Mir liegen die langen Strecken", sagt der Mühlviertler.

Jeden Montag dreht er mit den Mühlviertel 8000-Startern aus dem Ort eine Runde auf den Viehberg. Auch den Weg zur Arbeit nutzt der Mühlviertler zum Training. Rund 15 Kilometer sind es von seiner Haustüre bis in die Freistädter Brauerei, wo Riepl in der Produktion tätig ist.

Außerhalb seines Arbeitsplatzes ist er ständig in Bewegung. Bevor die erste Tochter Melanie zur Welt kam, kickte der 45-Jährige im Fußballverein. Sein Faible für Tischtennis hat er auf die Älteste übertragen. "Sie spielt in der U13-Staatsmeisterschaft", sagt Riepl stolz.

Nachdem Hausbau und Familienplanung abgeschlossen waren, sattelte der Hobbysportler auf das Rad um. "Ich hatte lange Probleme mit dem Kreuz, das Radfahren hat mir sehr geholfen." Seine Sportbegeisterung hilft mittlerweile auch anderen, fit zu bleiben.

 

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Artikel Verena Gabriel 11. August 2017 - 00:04 Uhr
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