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Oberösterreich

90 Minuten im Stau: Chaos auf dem Weg nach Linz

LINZ. Unfälle auf der A7 und der A1 behinderten gestern im dichten Frühverkehr viele Autofahrer.

90 Minuten im Stau: Chaos auf dem Weg nach Linz

(Symbolbild) Bild: VOLKER WEIHBOLD

Wer gestern früh mit dem Auto in und durch die Landeshauptstadt fahren musste, hatte ein schweres Los gezogen. Denn der Weg zur Arbeit wurde zur Geduldsprobe. Diese dauerte teils mehr als eineinhalb Stunden.

Auf der Mühlkreisautobahn (A7) waren beim Linzer Bindermichl bereits vor 7 Uhr früh drei Autos in einen Unfall verwickelt. Durch die Kollision und die folgenden Aufräumarbeiten entstand ein sechs Kilometer langer Rückstau. Die Ausweichstrecke auf der B 1 zwischen Asten und Ebelsberg war völlig verstopft. "Da ging eine Zeit lang gar nichts mehr", sagte Asfinag-Sprecher Christoph Pollinger.

Mit eineinhalb Stunden Verspätung trudelten die Lenker in der Arbeit ein. Denn auch bei den Stadteinfahrten in Urfahr gab es kaum ein Weiterkommen. Die B 125, B 126, die B 127 und die Freistädter Straße stadteinwärts waren durch die vielen Autos blockiert.

Crash mit vier Fahrzeugen auf A1

Als auf der Mühlkreisautobahn gerade die Aufräumarbeiten begannen, krachte es erneut. Diesmal auf der Westautobahn. Eine Lenkerin dürfte im dichten Verkehr vor dem Knoten Linz das Stauende übersehen haben.

Sie wurde beim folgenden Auffahrunfall, in den vier Fahrzeuge verwickelt waren, leicht verletzt. Auch hier bildete sich ein langer Stau, der ab Enns-Nord begann und bis weit über die Anschlussstelle Asten zurückreichte. Erst kurz vor 9 Uhr war die Strecke wieder problemlos zu befahren.

"Kleine Ursache, große Wirkung. Da ist leider wirklich alles zusammengekommen", sagt Pollinger, der gestern selbst mit seinem Pkw in der Autokolonne steckenblieb.

"Bitte warten", hieß es schlussendlich auch wieder für die Lenker, die über die Steyregger Brücke nach Linz wollten. Für sie dauerte es rund eine Stunde länger.

Mit LisiGo schneller unterwegs

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Wo staut es im Großraum Linz, und wie wird sich die Verkehrslage entwickeln?

Auskunft darüber gibt LisiGo, die Verkehrs-App der OÖNachrichten. Die App informiert über den Verkehrsfluss auf allen wichtigen Strecken nach und aus Linz.

Seit acht Monaten nutzen Pendler die von den OÖNachrichten gemeinsam mit der Software-Schmiede RISC aus Hagenberg und dem Land Oberösterreich entwickelte App.

Mit Prognosefunktion

Mit Echtzeitinformation werden Zeitverluste an frequentierten Pendler-Nadelöhren dargestellt und die Entwicklung in den nächsten 30 Minuten prognostiziert. Morgen, Mittwoch, wird LisiGo um zusätzliche Routen – darunter die Umfahrung Ebelsberg oder die B139 von der Trauner Kreuzung bis zur Unionkreuzung – erweitert. Neue Webcams des Landes Oberösterreich liefern zudem zusätzlich zu den bestehenden Webcams Live-Bilder zum aktuellen Verkehrsgeschehen.

„Mit dem Update erhalten Oberösterreichs Autofahrer weitere Echtzeit- und Detailinformationen“, sagt Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FP). „Das hilft bei der Entscheidung, welches Verkehrsmittel man verwendet oder ob man den Weg eine halbe Stunde später antritt.“

LisiGo ist kostenlos im Play-Store und App-Store erhältlich. Den Link zur App finden Sie auf lisigo.at

Schnee auf dem Brenner

Der Winter hat in der Nacht auf Montag seine ersten Vorboten geschickt. In der Folge kam es in Teilen Vorarlbergs, Tirols, Kärntens und der Steiermark zu teils erheblichen Verkehrsbehinderungen durch Schneefahrbahnen. In Osttirol wurde die Drautalstraße (B100) gesperrt, nachdem ein Lkw quer zur Fahrbahn zum Stehen gekommen war. Weiters galt unter anderem auf der Brennerautobahn (A13) bei der Europabrücke oder am Arlberg zwischen Langen und Sankt Christoph für Lkw ab 3,5 Tonnen Schneekettenpflicht. Schneeketten waren zudem in Teilen des Ötztals und auf der Silvretta-Hochalpenstraße erforderlich.

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Artikel Gabriel Egger 07. November 2017 - 00:04 Uhr
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