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Oberösterreich

52 Prozent unserer Senioren blicken mit Optimismus in die Zukunft

LINZ. IMAS-Umfrage für Seniorenbund zeigt aber Sorgen wegen Kriminalität und Zuwanderung.

Pensionisten Senioren Großeltern

Bild: colourbox.com

Ab 60 macht man sich so seine Gedanken. Zum alten Eisen will man nicht zählen, aber die unbeschwerte Jugendlichkeit ist längst dahin. Welche Sorgen, Erwartungen, Bedürfnisse hat die Generation 60-plus? Das hat das IMAS-Institut im Auftrag des Seniorenbundes, mit 76.000 Mitgliedern die größte Seniorenorganisation Oberösterreichs, erstmals in einer Umfrage erhoben.

"Die Grundstimmung ist positiv", sagte Obmann Josef Pühringer gestern bei der Präsentation der Studie, zu der im April 437 Senioren befragt wurden. 365.000 Landsleute sind über 60, "und ihre Zahl wächst explosiv", so Pühringer. Umso erfreulicher, "dass 52 Prozent optimistisch in die nahe Zukunft blicken." Sie seien damit die zufriedenste Altersgruppe.

Gefragt sind EDV-Stammtische

Nimmt man allerdings die Zehn-Jahres-Perspektive, "sinkt der Anteil der Optimisten auf 33 Prozent", sagte IMAS-Chef Paul Eiselsberg. Wobei die Bedenken weniger die Pensionen betreffen als nachlassende Gesundheit, Sicherheit der Pflege, Angst vor Einsamkeit.

Unbehagen bereitet vielen derzeit das Thema Kriminalität. "Deshalb werden Experten in unseren Ortsgruppen Tipps geben, wie man sein Zuhause sicher gestaltet", sagte Pühringer. Besser auf die spezifischen Bedürfnisse der Altersgruppen solle künftig das Freizeitangebot abgestimmt werden. Beibehalten werden die 2017 eingeführten "EDV-Stammtische", mit denen dem wachsenden Interesse der Senioren an den "neuen Medien" Rechnung getragen wird.

Oben auf der Agenda steht auch die Zuwanderung – Anlass zu großer Sorge für zwei von fünf Befragten. Ausländerfeindlichkeit könne man daraus aber nicht ableiten: "Weil Sorge Empathie nicht ausschließt", betonte Eiselsberg.

Die Studie wird im Sommer mit einer "oberösterreich-spezifischen" Fragenpalette fortgesetzt, die politischen Entscheidungsträger werden informiert. (kri)



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Artikel 13. Juni 2018 - 00:04 Uhr
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