OÖN: Waren Sie für die Bedingungen gestern Nacht gerüstet?
Reich: Wir waren über die bevorstehende Situation informiert, haben auch auf der B148 vorsorglich schon um 23 Uhr durchgestreut, sind dann um 1.30 Uhr ein zweites Mal durchgefahren. Sieben Fahrzeuge waren auf insgesamt 220 Kilometern im Dauereinsatz.
OÖN: Wieso konnte es dann zu dem Unfall mit den vier Lkw kommen?
Reich: Weil man gegen so einen „Schütter“, wie er gegen 3 Uhr niedergegangen ist, wenig tun kann. Wir können ja nicht ständig überall Salz streuen. Durch den plötzlichen Eisregen ist die Fahrspur salznass geworden, daneben hielt sich das blanke Eis. Der erste Lkw ist aus der Spur gekommen und aufs Eis geraten, dann hat es ihn quergestellt.
OÖN: Ist den beteiligten Lkw-Fahrern ein Vorwurf zu machen?
Reich: Das kann ich nicht sagen. Die B148 verläuft an der Stelle schnurgerade und leicht abschüssig. Das verleitet schnell zu nicht angepasstem Tempo.
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