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Oberösterreich

10.000 Oberösterreicher engagieren sich für Flüchtlinge

LINZ. Freiwillige Helfer kritisieren lange Behörden-Verfahren, mangelnde Geldmittel und fehlende Arbeitsmöglichkeiten für Asylwerber.

10.000 Oberösterreicher engagieren sich in der Flüchtlingshilfe

Deutschkurse für Asylwerber Bild: (Miba AG)

"Davon, dass das freiwillige Engagement für Flüchtlinge austrocknet, kann keine Rede sein", sagt Integrationslandesrat Rudi Anschober (Grüne). Mehr als 10.000 Landsleute opfern für die Betreuung von Asylwerbern ihre Freizeit. "Das verdient allerhöchsten Respekt", sagt Anschober.

In vielen Gemeinden haben sich private Initiativen gegründet, die den Einsatz der Helfer bündeln und koordinieren. Mindestens 200 derartige Vereine, Plattformen oder Arbeitsgruppen gibt es derzeit in Oberösterreich. Mit einer groß angelegten Befragung wollte das Land Oberösterreich herausfinden, wo bei den Freiwilligen der Schuh drückt.

118 Initiativen nahmen an dieser Befragung im Internet teil. Vor allem in der Organisation von Deutschkursen und dem Schaffen von Begegnungsmöglichkeiten für Flüchtlinge und Einheimische sehen die Initiativen laut Befragung ihre wichtigsten Aufgaben.

Die Initiativen haben aber auch Verbesserungsvorschläge. Viele Projekte würden an fehlenden finanziellen Mitteln scheitern, sagen die Freiwilligen.

Mehr Beamte für Asylverfahren

Auch die lange Dauer von Asylverfahren und fehlende Arbeitsmöglichkeiten für Asylwerber stehen in der Kritik. Zumindest bei der Verfahrensdauer könnte es bald Verbesserungen geben: "Die Zahl der Mitarbeiter im zuständen Bundesamt wird derzeit aufgestockt. Spätestens im Herbst des heurigen Jahres sollen 150 Mitarbeiter dort die Asylanträge bearbeiten.

Schwierigkeiten gebe es auch mit den Deutschkursen, heißt es. Vor allem Plätze in weiterführenden Sprachkursen seien oft schwer zu finden, beklagen einige Flüchtlingshelfer. 

Informationen über Initiativen in der Flüchtlingsbetreuung finden Sie auf www.zusammen-helfen.at/

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