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Strafanzeige gegen Globe Invest

Die bevorstehende Insolvenz der Globe Invest AG hat nun auch eine strafrechtliche Dimension bekommen. Gegen das Unternehmen und deren Vorstandschef Bernhard Wolschlager wurde wegen des Verdachts des Betrugs und der grob fahrlässigen Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen eine Sachverhaltsdarstellung eingebracht. Die Staatsanwaltschaft Wien hat ein Verfahren eingeleitet. Globe Invest hat ihren Firmensitz im noblen Wiener Palais Ferstel, den Verwaltungssitz in Sattledt.

Wie berichtet kündigte der Emittent von Genussrechten und Schuldverschreibungen im Dezember für Jänner an, Ausgleich anzumelden. Mindestens 5000 Kunden sind von der Insolvenz betroffen und müssen hoffen, dass Globe das Versprechen einhält: binnen zwei Jahren 50 Prozent oder binnen vier Jahren 100 Prozent der Schulden zurückzuzahlen.

Ein Gläubiger will darauf nicht warten. Für ihn hat Anwalt Christian Horwath aus Graz die Sachverhaltsdarstellung eingebracht. Dieser hat 2003 12.000 Euro investiert. Als er das auf 9415,96 Euro geschrumpfte Vermögen beheben wollte, sei er hingehalten worden, so dass der Verdacht bestehe, das Geld sei gar nicht in Genussrechte investiert worden und die Wirtschaftskrise nur als Ausrede benützt worden, um sich der Verantwortung zu entziehen.

Wolschlager und die gesamte Globe-Invest-Mannschaft sind nicht erreichbar. Im Büro läuft seit Wochen ein Tonband. Nach Eingang der Anzeige habe sich ein anonymer Anrufer gemeldet, sagt Anwalt Horwath. Dessen Angebot lautete, Horwaths Mandant bekäme 12.000 Euro, wenn er die Anzeige zurückziehe.

Bemerkenswert ist eine weitere Verbindung der Globe Invest zu einem gerichtsanhängigen Kriminalfall. In den neunziger Jahren beschäftigten Pleiten und Betrugsfälle rund um die Firmen ATS und Private Placement Brokerage die Justiz. Die Millionenprozesse sind immer noch nicht zur Gänze abgeschlossen. Eine der zentralen Figuren ist (nicht rechtskräftig) verurteilt, war im Globe-Konzern (Globe Green) Vorstand und ist laut Homepage der Globe Invest nun deren Verwaltungschef. (dm/ben)


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Das Geld ist auch bei Eybl international futsch ! · von obama (208) · 03.02.2009 15:04 Uhr

Eybl international, ein Unternehmen aus Krems, welches 9 von den 10 größten Automobilherstellern der Welt beliefert, man sollte also meinen ein solides Unternehmen, auch dieses Unternehmen ist im Ausgleich !
Wer hier 2007 z.B. für 20000 Euro Anleihen kaufte, hat inzwischen 17.000 Euro verloren. Die Anleihen sind jetzt nur mehr 3000 Euro wert !!!
War das auch grob fahrlässige Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen ?

Wie auch dieses Beispiel zeigt: Bitte traut keiner Firma mehr und scheint sie noch so solide zu sein !

Jenen, die durch solche Fälle auf der Strecke bleiben hilft niemand. Und noch immer verkünden die Bankmanager, man soll Industrieanleihen kaufen. Solche Bankmanager handeln die vielleicht auch noch immer grob fahrlässig ? Warum verhaftet man sie nicht, damit sie am Volk keinen weiteren Schaden mehr anrichten können ?

Herzliche Grüße aus Amerika !

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ein wahnsinn · von unbekannt (1) · 03.02.2009 14:40 Uhr

10.000.- euro futsch! das geld hab ich mir ueber jahre bei nem nettogehalt von 1300.- zusammengespart und wollte meinen zwei kindern einen teil ihrer ausbildung damit finanzieren...

mit verlaub - sollte ich einen der verantwortlichen in die finger kriegen, dann werd ich ihm mal zeigen, wie sich zehntausend euro wut anfuehlen!

die hoffnung stirbt zuletzt...

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dummheit · von unbekannt (1) · 12.02.2009 12:54 Uhr

es tut mir leid ihnen dss sagen zu müssen aber sie sind zum teil auch selber schuld. hätten sie die versprechen überprüft und das klengesruckte gelesen dann hätten sie gewust welches risiko sie eingehen. nur satte gewinne zu null risiko, das gibt es bur im märchen und das glauben sie???

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Artikel 21. Januar 2009 - 00:04 Uhr
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Bild: apa

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