Der Lebensmittelkonzern, zu dem auch die Supermarktketten Billa, Merkur, BIPA, Penny und ADEG gehören, investiert rund 60 Millionen Euro in den Grund (eine stillgelegte Schottergrube des Asamer-Konzerns), das Gebäude und die Infrastruktur. Für Februar ist noch eine Behördenverhandlung angesetzt, voraussichtlich im April werde mit dem Bau begonnen, so Unternehmenssprecherin Karin Nakhai. In dem 40.000 Quadratmeter großen Lager sollen mehr als 200 Personen Arbeit finden.
Die Pläne von Rewe für das Projekt im Ortsteil Ehrenfeld hatten zu Beginn des vergangenen Jahres große Aufregung in Ohlsdorf ausgelöst (die Oberösterreichischen Nachrichten berichteten damals ausführlich). Es kam zu Anrainerversammlungen und Podiumsdiskussionen. Die in der Umgegend des geplanten Lagers lebenden Anwohner forderten eine eigene Autobahnauffahrt für die Lkw. Die Anrainersprecher führten ins Rennen, dass nicht das Lager selbst das Problem darstellen würde, sondern die damit einhergehende Verkehrsproblematik.
Rewe kündigte daraufhin Gespräche mit der Gemeinde und den Bewohnern an. Mit einer eigenen Zufahrtsstraße von der Autobahnabfahrt Steyrermühl zum in rund 700 Meter Entfernung liegenden Standort des Lagers konnte schließlich eine Lösung gefunden werden. Dazu muss auch eine eigene Brücke über die Traun errichtet werden, da eine eigene Autobahnabfahrt nicht genehmigt wird.
Ich fuhr gestern am neuen Domizil von "Sautner" vorbei, ein Bravo ob der Lage.
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