LINZ. Im Gefolge des EU-Beitritts haben sich in Oberösterreich Parallelstrukturen bei der Abwicklung von EU-geförderten Projekten entwickelt. Jetzt stehen die regionalen Entwicklungsstellen auf dem Prüfstand.
Kommentare zu diesem Artikel
LF206 (1)
24.08.2010 12:56 Uhr
Oberflächlicher und falscher geht es nicht mehr!
In diesem schlecht recherchierten Artikel geht es nicht um Förderstellen, sondern um Entwicklungsorganisationen und -instrumente. Eine Lichtung des Förderschungels wäre zu begrüßen - das würde aber eine Reform der Landes- und Bundesverwaltung erfordern und hat mit den angeführten Entwicklungsorganisationen absolut nichts zu tun.
Bei den angeführten Strukturen handelt es sich außerdem nicht um Parallelstrukturen, sondern um Organisationen mit unterschiedlichen Aufgaben: Die Lokale Agenda 21 ist auf Gemeindeebene angesiedelt und hat - wie im Artikel behauptet wird - überhaupt nichts mit der EU zu tun, Leader-Managements agieren auf kleinregionaler und das Regionalmanagement auf regionaler Ebene. Die Erfolge von Leader in ganz Europa sind zu einem guten Teil auf die Einrichtung von Leader-Managements auf kleinregionaler Ebene zurückzuführen. Wer hier von Parallelstrukturen spricht, hat von der ganzen Sache eher wenig verstanden.
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milli34 (756)
24.08.2010 09:01 Uhr
jetzt bleibt nur noch die frage offen,wieviel
milliarden euros würden uns mehr bleiben, wen wir den "geld transit"mit der EU erst gar nicht betreiben müssten???
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Pilatus (10218)
24.08.2010 07:51 Uhr
........desto heftiger haben sich Eifersüchteleien und das Ringen um Fördertöpfe entwickelt.
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Da liegt der Hund begraben. Ein Wildwuchs an Organisationen, viele davon nur zum "Selbstzweck", wurde massiv gefördert, niemals kontrolliert und jetzt wird das Geld knapp bzw. so manche dieser NGOs stellt sich als völlig überflüssig heraus.
Jetzt will Stockinger die Verantwortung auf die Gemeinden abschieben, die ohnehin mit der Bürokratie heillos überfordert sind und sich für seine Versäumnisse rein waschen.
Ein weiterer Beweis, wie unfähig dieser Stockinger eigentlich ist. Was der als künftiger Versicherungsdirektor bewirken soll, bleibt im Unklaren, aber besonders gescheit kann dieser politisch motivierte
Wechsel nicht sein. Ein Imageschaden für die Versicherung entsteht allemal.
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