Zum zweiten Mal veranstaltet das Dorotheum in Traun eine Landmaschinenauktion, und zwar am Samstag, 28. August, 11 Uhr. „Sie ist mit mehr als 100 Geräten deutlich größer als die erste“, sagt Manfred Humer, Spartenleiter des Dorotheums.
Bei der Premiere im März 2009 wurden großteils Landmaschinen der Raiffeisen Landesbank versteigert, die diese zur Rapsproduktion in Rumänien eingesetzt, wegen des ökonomischen Misserfolgs jedoch überfallsartig zurückgeholt hatte. Diesmal ist rund die Hälfte der Auktion aus demselben Agrarprojekt, das Rapsöl für die Raiffeisen-Biodiesel-Anlage in Enns liefern sollte. Mittlerweile gehört die Agrardieselproduktion einem Bulgaren.
Seit gestern sind die Geräte zu besichtigen, darunter rund 40 Traktoren. Teuerstes Stück ist ein Mähdrescher, Ausrufungspreis 70.000 Euro. Raiffeisen steigt finanziell offensichtlich gut aus, weil die Maschinen mit hohem Flottenrabatt eingekauft wurden.
Hoffentlich werden auch für Scharinger + Pühringer zwei Trecker ersteigert, denn für beide kommen harte Zeiten zu und da ist es ja ganz gut, "einen Stock höher" die Sichtweise zu verbessern.
Also, Samstag 11.oo Uhr , meine Herren !
So wie bei der letzten Versteigerung werden besonders hochsubventionierte Burgenland-Bauern zugreifen, die zwar zu arm sind, in Österreich Steuern zu zahlen, aber riesige Ländereien in Ungarn ankauften und auch dort die Segnungen der EU geniessen.
Wie man unschwer dort sieht, wird Raps angebaut, der zwar nicht ausreift, weil der Boden dafür zu schlecht ist, aber egal .......... man ackert die Stauden gleich wieder ein, Hauptsache die Flächenprämie wurde kassiert. Und die bringt allemal noch einen fetten Gewinn.
Jetzt wurde die o.a. Anlage verscherbelt, offensichtlich auch mit "Gewinn".
In jedem Privatbetrieb hätte man den verantwortlichen Generaldirektor schon in die Wüste Gobi zu seinem Freund Schüssel geschickt ....... aber da gehen offenbar die Uhren anders.
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