Zur Diskussion stehen außerdem Kooperationen mit der NÖM AG und Südtiroler Molkereien, bestätigte Stefan Lindner, interimistischer Obmann der Tirol Milch, im Gespräch mit der APA. In der "Tiroler Tageszeitung" (Montagsausgabe) äußerte sich Tirols Landeshauptmann Günther Platter (V) negativ zu einem Zusammenschluss mit der Berglandmilch und bezeichnete ihn als "letzte Option".
"Keinen Zeitdruck"
"Es darf keinen Zeitdruck geben, es geht um die Qualität der Entscheidung," wird Platter zitiert. Er sprach die Marke Tirol an, die gewahrt bleiben müsse. Es sei kein Geheimnis, dass er für eine Kooperation mit Südtirol plädiere. Er habe darüber auch schon mit Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder (SVP) gesprochen. Neben Südtirol sollte auch ernsthaft eine Kooperation mit der NÖM geprüft werden, meinte Platter. Wichtig sei vor allem ein "intensives Abwägen", auch wenn heuer noch keine Entscheidung über den künftigen Weg der Tirol Milch getroffen werde.
Eigentlich hätte eine Entscheidung im Tirol-Milch-Vorstand bereits in der Vorwoche fallen sollen. Sie wurde allerdings verschoben. Am Mittwoch werden im Vorstand auch die Gutachten des Raiffeisenverbandes Tirol und eines Milchexperten der Technischen Universität München präsentiert, die die Optionen Berglandmilch und Eigenständigkeit prüfen sollten. Lindner betonte, dass eine Fusion mit der Berglandmilch nach wie vor nur eine Option sei und noch nicht fest stehe. Im Anschluss an die Vorstandssitzung wird in einer Pressekonferenz darüber informiert, in welche Richtung es künftig gehen soll, gab Lindner an.
*sarcasm_start* guter plan, sich einer Aktiengesellschaft(NÖM) anzuschließen - wo "nur" der Vorstand das Sagen hat, wirklich guter plan! *sarcasm_end*
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