ENNS. Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich wird endlich ihr Sorgenkind, die stillstehende Biodieselanlage in Enns, los. Sie wird trotz gestiegener Rohstoffpreise, die die Konkurrenz zu Diesel aus Erdöl verschärfen, noch heuer mit neuen Eigentümern den Betrieb aufnehmen. Die Anlage war vor mehr als zwei Jahren in den Konkurs geschlittert und stellte mit Gesamtschulden von 76 Millionen Euro die größte Insolvenz des Jahres 2008 dar.
Möglich wird der Neustart durch ein Joint Venture zwischen der IHC Zukunft GmbH, einer Tochter einer Stiftung der RLB Oberösterreich, und dem bulgarischen Unternehmen Bulmarket, das über Rohstoff (z. B. Rapsöl) verfügt und 95 Prozent der Anteile übernimmt. Der Kaufpreis blieb geheim.
Der Rohstoff für Enns kommt künftig per Schiff direkt aus den Ölmühlen in Bulgarien. Nachdem die Anlage permanent gewartet und auch das Schlüsselpersonal weiterhin beschäftigt worden sei, könne von diesem Stand-by-Betrieb rasch in die normale Produktion übergegangen werden, wurde gestern mitgeteilt.
„Nach einer mehrwöchigen Anlaufphase kann noch 2010 die Vollauslastung erreicht werden“, so Bulmarket-Chef Stanko Stankov. 2011 sollen 100.000 Tonnen Biodiesel und 10.000 Tonnen Pharmaglycerin hergestellt werden. Bulmarket beschäftigt 450 Mitarbeiter und erwirtschaftet 100 Millionen Euro Umsatz.
Nach dem Konkurs der Biodiesel Enns wurde an die Gläubiger eine Quote von 18,8 Prozent verteilt. Das ehrgeizige Projekt war an erheblichen Baukostenüberschreitungen, einer Verzögerung bei der Errichtung, Anlaufverlusten und einer Fehleinschätzung des Marktes gescheitert. Die Anlage wurde bereits 2007 stillgelegt. Im Herbst 2008 übernahm sie die IHC Zukunft GmbH um 36 Millionen Euro. Die RLB war ursprünglich indirekt mit 49 Prozent beteiligt gewesen.
Wieviel "Kohle" hat Raiffeisen bei diesem Biodiesel-Werk wirklich abgelegt und wie hoch wurden die Kunden damit belastet ?
Wieviel haben die OÖ. Giebelkreuzler unter Scharinger wirklich in dieser Causa abgelegt ?
Man hat ja auch die riesigen Ackermaschinen billigst verscherbelt, die Raiffeisen für den Rapsanbau in Rumänien ankaufte ...... auch hier werden ja einige Millionen Miese aufgelaufen sein.
Zahlen darf der kleine Sparer, der Kleingewerbetreibende .......... aber das ist bei einer schwarzen Bank so üblich, man lässt sich bei jeder unpassenden Gelegenheit als Finanzguru herumreichen und hält Hof wie ein Fürst.
Aber gewisse Verträge laufen aus und man wird sehen, ob nicht noch mehrere Leichen ans Tageslicht quellen.
Wie oft muss ich dieses Begründungs-freie Vorurteil lesen.
Selbst die schwarze Raiffeisenbank setzt 76 Millionen in den Sand.
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Denn eines darf man bei der "Wirtschaftspartei" ÖVP -
- nicht vergessen:
• Wie viel Geld die ÖVP dem Staat durch fanatische Privatisierung vorenthalten hat, lässt sich kaum ausrechnen.
Das alles hat dem Staat aber mehr geschadet, ALS ALLE ROTEN Desaster zusammen!
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