LINZ. Der Herkunftsmarkt Tschechien gewinnt für Oberösterreichs Tourismuswirtschaft immer mehr an Bedeutung: Im Tourismusjahr 2009 urlaubten bereits 46.688 Tschechen in Oberösterreich und bescherten den Betrieben 136.591 Nächtigungen – Tendenz stark steigend. Damit hat sich Tschechien (4,9 Prozent aller ausländischen Nächtigungen) im Vorjahr nach Deutschland (61,2 Prozent) zum zweitwichtigsten ausländischen Herkunftsmarkt gemausert. Großbritannien (3,9 Prozent), das 2008 noch vor Tschechien und den Niederlanden lag, ist im Zuge der weltweiten Finanzkrise auf Platz vier zurückgefallen.
Erfreulich ist zudem die Dynamik des tschechischen Herkunftsmarktes: Während die Auslandsnächtigungen in Oberösterreich im Vorjahr insgesamt um 3,7 Prozent auf 2,78 Millionen gesunken sind, gab es bei den Tschechen ein Plus von 7,0 Prozent.
Beliebteste Ziele der tschechischen Gäste sind Hinterstoder, Gosau und Obertraun, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt 2,9 Tage. (schuh)
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