LINZ. Im Vorjahr hat die Bauwirtschaft noch gut von den Aufträgen aus der Hochkonjunktur gelebt. Doch jetzt reißt der Faden. Die öffentliche Hand und der Großwohnbau reißen Lücken, besonders stark in Oberösterreich.
Kommentare zu diesem Artikel
Pilatus (10218)
01.08.2010 22:22 Uhr
Das Land Oberösterreich wurde vom Finanzreferenten Pühringer sukzessive abgewirtschaftet, sämtliches Vermögen veräussert, Wohnbaudarlehen billigst an befreundete Banken verscherbelt.
Alleine der Beamtenapparat verschlingt einen Großteil des Budgets, die automatischen Vorrückungen sowie die erpressten Gehaltserhöhungen verschlimmern die Lage. Statt Beamte abzubauen, werden immer mehr Günstlinge aufgenommen ........... also wird das Finanzdesaster immer ärger.
Auch die subventionsgeilen Bauern wollen ordentlich unterstützt werden, sind sie doch treue ÖVP-Wähler und nicht zu verärgern.
So sind eben für Bauten Strassenerhaltung etc. die Mittel nicht mehr vorhanden, Baufirmen - die bisher auf öffentliche Aufträge angewiesen waren - werden Personal entlassen und dem AMS überantworten.
Pühringer hat eben versagt ........... aber er hat nicht den Anstand, aus dem Amt zu scheiden.
(0)
|
hyperinflation (1929)
31.07.2010 11:59 Uhr
Ein Hoch der Gehsteige !!
Alles wird gut im Sinne der Katastrophenhausse !!
(0)
|
konkel (1682)
31.07.2010 08:16 Uhr
Wenn denn jetzt die Auslastung der Baubranche schlecht ist, sollten sich für aktuelle Bauprojekte günstigere Preise erzielen lassen.
Also entgegen den Preiserhöhungsinformationen der Märchenpartei den baureifen Westring jetzt preislich nach verhandeln und sofort zu bauen beginnen.
Zusätzlich werden dadurch Arbeitsplätze in Oberösterreich erhalten, anstatt in den anderen Bundesländern.
(0)
|
gegenstrom (5976)
31.07.2010 11:18 Uhr
konkel (1682)
31.07.2010 12:49 Uhr
 |
Als bei den Baustellen kann ich immer nur österreichische Firmen erkennen.
Wird z.b. das von mir so geliebte Musiktheater von einer ausländischen Baufirma gebaut ?
Oder kannst Du mir irgendein Großbauvorhaben nennen welches von einer ausländischen Firma durchgeführt ?
Gerne harre ich hier vorm Computer in Erwartung deiner geschätzten Antworten aus.
(0)
zum ersten Kommentar des Diskussionszweigs springen »
|
feuerkogel (6590)
31.07.2010 11:32 Uhr
borisp (536)
31.07.2010 10:46 Uhr
 |
bezahlte einschaltung der bauinduistrie?
natürlich will die bauindustrie solche großprojekte bauen. sie werfen die meisten profite ab. doch ist schon hundertfach belegt worden, dass gerade kleinere bauvorhaben (Investitionen in öffentliche Verkehrsmittel, Radwege, Verkehrsberuhigung, etc) einen weit höheren beschäftigungspolitischen effekt aufweisen.
(0)
zum ersten Kommentar des Diskussionszweigs springen »
|
konkel (1682)
31.07.2010 12:45 Uhr
 |
Bitte nur einen Link zur Überprüfung von "hundertfach ...".
Aus meiner Betriebserfahrung (bin nicht aus der Bauindustrie,daher auch keine Werbeeinschaltung) kann ich nur sagen, das Großprojekte sehr wohl einen intensiven Beschäftigungseffekt haben und auch günstiger kalkuliert werden, wenn es an Auftägen mangelt. Bei kleineren Projekten hängt meist zuviel Verwaltung an, der Anteil der reinen Arbeitswertschöpfung am Umsatz ist daher geringer als bei Großprojekten.
Ich warte auf Ihren Link !
(0)
zum ersten Kommentar des Diskussionszweigs springen »
|
borisp (536)
01.08.2010 18:03 Uhr
 |
http://www.allianz-pro-schiene.de/infrastruktur/jobmotor-bahn/ oder
http://www.zukunft-ennstal.at/kein_jobmotor.php
z.B. Inhalt der Studie:
Von den Kosten für einen Kilometer Autobahn fließen laut den Berechnungen 6,9 Prozent in Löhne. Bei Innerortsstraßen sind es schon 38 Prozent, bei Fußgängerzonen 48,2 und bei Radwegen und verkehrsberuhigenden Maßnahmen überhaupt 60 Prozent.
(0)
zum ersten Kommentar des Diskussionszweigs springen »
|
Ameise (9082)
31.07.2010 12:15 Uhr