„Das Projekt Lentia City hat für uns einen sehr hohen Stellenwert, gerade in dieser wirtschaftlich schwierigen Situation“, sagt Johann Schmatzer, Direktionsleiter Hochbau Oberösterreich beim Baukonzern Strabag, im OÖN-Gespräch. Dieser Auftrag über die zweite Bauetappe mit einem Volumen von elf Millionen Euro sei ein wichtiger Impuls für die Bauwirtschaft gewesen. Als Bauherr fungiert die Kirchmayr-Pfeiffer-Gruppe.
Die größte Herausforderung bei diesem großen Projekt sei die Logistik gewesen, sagt Schmatzer. Schließlich habe die Anlieferung zur Baustelle ausschließlich über die Hauptstraße in Urfahr laufen dürfen. Zudem seien der Termindruck, die technische Herausforderung und die Witterung herausfordernd gewesen. „Wir haben den Winter durchgearbeitet“, sagt Schmatzer.
Insgesamt wurden in der zweiten Bauphase, die von Juli 2009 bis Juli 2010 gedauert hat, 8200 Kubikmeter Beton verbaut. Zum Vergleich: In einen großen Betonmischwagen passen sechs bis acht Kubikmeter Beton. Um die dreigeschossige Tiefgarage mit gut 200 Stellplätzen unterzubringen, war ein Erdaushub von rund 32.000 Kubikmetern erforderlich.
Laut Strabag waren in der Hochphase des zweiten Bauabschnitts zwischen 55 und 65 Bauarbeiter auf der Baustelle. Insgesamt fielen bis Ende Juni des heurigen Jahres 52.000 Mannstunden an.
60 Geschäfte geplant
Nach der für Ende Oktober 2010 geplanten Fertigstellung soll der neue, lichtdurchflutete Einkaufs-Tempel in Urfahr auf einer Fläche von rund 20.000 Quadratmetern 60 Geschäfte beherbergen. Im Abschlussgebäude an der Hauptstraße soll ein Ärztezentrum entstehen.
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