Das Nettoergebnis stieg nach einem Minus von 66,8 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf ein Plus von 3,9 Mio. Euro (plus 70,7 Mio.). Das gab das Unternehmen am Freitag in einer Presseaussendung bekannt. Der Umsatz ging von 343,5 Mio. Euro im dritten Quartal 2008/09 auf 318,3 Mio. zurück. Das ist ein Minus von 25,2 Mio. Euro oder 7,3 Prozent. Für das gesamte Geschäftsjahr 2009/10 erwartet die Geschäftsführung allerdings einen Umsatz auf Vorjahresniveau.
Pierer erwartet positives Geschäftsjahr
"Wir befinden uns auf der Zielgeraden in Richtung eines positiven Geschäftsjahres 2009/10", ist KTM-Chef Stefan Pierer optimistisch. Das operative Ergebnis (EBIT) wurde im dritten Quartal von minus 56,7 auf plus 12,4 Mio. Euro verbessert, im laufenden Geschäftsjahr soll es "deutlich zweistellige" Höhe erreichen. Das sei auf die "zeitnahe und konsequente Anpassung sämtlicher Kapazitäten und Kostenstrukturen" zurückzuführen, so Pierer. KTM hatte 2008/09 über 450 Mitarbeiter abgebaut.
Obwohl der Absatz im dritten Quartal mit knapp 43.200 Fahrzeugen bisher leicht hinter dem Vorjahr liegt, will KTM im laufenden Geschäftsjahr ein Plus erreichen. Pierer erwartet einen Absatz zwischen 65.000 und 66.000 Fahrzeugen, 2008/09 waren es nur gut 64.000. Marktchancen sieht das Unternehmen vor allem in der im Spätherbst dieses Jahres beginnenden Serienproduktion der Straßenmotorräder im Bereich zwischen 125 und 350 Kubikzentimeter in Kooperation mit der indischen Bajaj Auto Ltd. Eine Marktoffensive in Brasilien ist in Vorbereitung.
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