490 sind in die eigens gegründete Arbeitsstiftung eingetreten, weitere 100 sind auf Jobsuche. Diese Bilanz zogen Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl (V) und die Leiterin des Arbeitsmarktservice Oberösterreich Birgit Gerstorfer in einer Pressekonferenz am Montag in Linz.
490 traten in Stifung ein
Anfang Juli war der letzte mögliche Termin für einen Eintritt in die Quelle-Arbeitsstiftung. 490 sind bis dahin eingetreten. 91 haben sie seit ihrem Eintritt wieder verlassen, davon haben 85 Prozent einen Arbeitsplatz gefunden. In der Stiftung können sich die ehemaligen Quelle-Mitarbeiter vor allem weiter oder höher qualifizieren, denn 39 Prozent von ihnen haben nur einen Pflichtschulabschluss. In der Gesamtbevölkerung beträgt dieser Anteil lediglich an die 18 Prozent. Die Schulungen erfolgen im EDV-Bereich oder in der Lagerlogistik bis zu Fachhochschul- und Universitätsstudien. Für jeden stehen insgesamt 8.800 Euro zur Verfügung, von denen das AMS 4.800 bezahlt, der Rest kommt vom Land Oberösterreich.
In der Pressekonferenz haben zwei Teilnehmer der Stiftung, die langjährige Quelle-Mitarbeiter waren und durch die Insolvenz arbeitslos wurden, über ihre aktuelle Situation berichtet. Eine frühere Handelsarbeiterin erlernt jetzt den Beruf einer "Medizinischen Verwaltungskraft", ein ehemaliger Mitarbeiter der Möbelabteilung wird Operationsgehilfe. Die Chancen auf Beschäftigung stehen damit gut, die Bezahlung wäre dann besser als zuvor bei Quelle.
"Chance P" - für ehemalige Quelle Mitarbeiter
Seit Mai betreibt und finanziert das AMS das Projekt "Chance P". Dabei können ehemalige Quelle-Mitarbeiter, wenn sie maximal zwei Jahre vor dem Pensionsantritt stehen, im Rahmen einer gemeinnützigen Arbeitskräfteüberlassung - beispielsweise in Bauhöfen, im Gastroservice oder in der Gartenpflege - notwendige Pensionszeiten erwerben. Das nützen derzeit acht Personen, in den kommenden Monaten sollen bis zu 40 eintreten.
Das AMS und das Land Oberösterreich finanzieren verschiedene Arbeitsstiftungen - neben solchen nach Insolvenzen auch für Implacement und Outplacement. Heuer traten 2.170 Personen in diese ein. Der Gesamtbestand beträgt aktuell 4.600. Bei den drei Insolvenzstiftungen Quelle, Braal und Cosmos absolvieren aktuell 476 Personen eine Ausbildung. Von 112, die sie bereits beendeten, fanden 96 gleich einen Arbeitsplatz.
Ich halte hier niemanden für blöd!
Sie könnten sich ja mal informieren bevor Sie hier einen Rundumschlag machen!
Wie deutlicher kann man es anstatt "500 sind wieder am Arbeitsmarkt untergekommen" noch ausdrücken??
Und ein Teil dieser 500 arbeiten in der Servicegesellschaft, die wie eine normale Arbeitsstelle funktioniert (mit Dienstvertrag, Urlaub, etc.) Nur eben befristet, aber das sind Leasingarbeiter auch.
wenn Sie diese Servicegesellschaftdienstverträge zu Arbeitsplätzen erklären: Die hat nämlich ein Ablaufdatum.
Und was bringt mir, als ehemaliger Quelle-Angestellten, dieses Gesuddere von wegen "wegen schwerer Management fehlern!!" ??
Glaubt hier IRGENDJEMAND, dass uns das nicht immer bewusst war, oder das wir uns wegen dem nicht schon genug runter geärgert haben?? GAR NICHTS!!
Natürlich ist mir bewusst, dass es Arbeitsverträge mit Ablaufdatum sind, aber wie bereits erwähnt, dass sind Leasingverträge beispielsweise auch.
Und ich kenne viele der "ehemaligen" Quelle-Arbeitnehmer, die froh darüber sind, dass sie jetzt noch "in Ruhe" eine neue Arbeit suchen können, während sie noch angestellt sind. Und OFFIZIELL gesehen, fallen diese Arbeitnehmer eben noch nicht in die Arbeitslosenstatistik.
Ich weiß wie tragisch die ganze Sache ist, bin ja selber direkt betroffen (übringes momentan Stiftungsteilnehmerin), aber es bringt nix, wenn wir ständig nur jammern!
Freuen wir uns lieber, dass wenigstens diese 500 im Moment NICHT arbeitslos sind!
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