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Heiz-Pionier Ökofen zeigt Fehler in Energiepolitik auf

NIEDERKAPPEL. Ökofen bringt eine Kleinheizanlage auf den Markt, um die Wärmelücke in Niedrigstenergie- und Passivhäusern zu schließen. Doch trotz Klimaschutz- und Energiesparpolitik will das Land Oberösterreich diese Sparmeister nicht (mehr) fördern.

3 Kommentare 05. Juni 2010 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
riedlka1 (181)
06.06.2010 23:03 Uhr
lt. meines Wissens

sind gewisse Fakten, die das Gerät erfüllen sollte, Modulationsgrad, Abgasverluste etc. nur auf dem Prospekt enthalten, werden aber in der Realität nicht erreicht, das ist der Grund des Wegfalls der Förderung, d.h. nicht daß das Gerät schlecht ist, sondern zu weit weg vom angegebenen Idealzustand, oder wie man auch anders sagt, da wurde zu viel geschummelt um den Absatz anzukurbeln.

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energiegenie (15)
10.06.2010 09:29 Uhr
Vor allem Wärmepumpen halten nicht das, was sie...

Vor allem Wärmepumpen halten nicht das, was sie versprechen:
Soweit ich weiss wird dies bereits in einigen Medien wie eine heiße Kartoffel herumgereicht. Anstatt einer COP von über 4 erreichten 10 Wärmepumpen bei einem Dauertest von AEE Kärnten nur eine Effizienz von 2,2.

Leider bekommen dies die Häuslbauer nicht mit, weil sie zurzeit noch nicht nachrechnen. (geht ganz einfach: Stromverbrauch am WP Zähler X COP = Jahresenrgieproduktion dividiert durch die Quadratmenter beheizte Fläche = tatsächlicher Energieverbrauch pro Quadratmeter) Sollte sich dieser wesentlich (mehr als 30% - aber in den meisten Fällen sind es mehr als 80%) von der Energiekennzahl des Hauses unterscheiden, ist eine Meldung beim VKI (Verein für Konsumenteninformation oder bei der Arbeiterkammer sehr sinnvoll)

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Seval (254)
06.06.2010 17:02 Uhr
nicht nachdenken - Passivhaus bauen

Da es sich zur Zeit schickt mit dem Passivhaus zu prallen, braucht man sich auch keine Gedanken mehr darüber machen wie es wirklich ist.
Doch Passivhaus bedeutet nur das der Energieverbrauch während des Betriebes gering ist. Es sagt nichts über die Lebensdauer eines Gebäudes aus, noch darüber wieviel Energie zur Errichtung verbraucht wurde. Geschweige den ob umweltbelastende Bausubstanzen verwendet werden.
Wenn man über autarke Energieversorgung spricht muss man aber die Energie zur Herstellung und für den Betrieb sowie die Lebensdauer (wann muss wieder neu hergestellt werden?) zusammenrechnen. In Bezug auf den Umweltschutz ist das genauso.
Der Begriff Passivhaus bedeutet also im Gesamten betrachtet (und das ist das Einzige was wirklich zählt) weder, das weniger Energie verbraucht wird, noch das es gegenüber der Umwelt irgendwie vorteilhaft ist.
Doch leider wird immer gleich nachgebetet was gute Werbestrategen uns vorsprechen.
ja zum Umweltschutz - nein zum GeldausderTascheziehenlassen

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