Die voestalpine Stahl ist ein eigener Mikrokosmos. Mit rund 8000 Beschäftigten hat sie die Ausmaße einer Kleinstadt. Der hohe Werkszaun hat durchaus Symbolkraft: Einblicke von außen sind nicht wirklich erwünscht.
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Jetzt schlägts aber 13!
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Zur Ergänzung des Artikels, in dem steht, wie der Arbeiterbetriebsrat der voestalpine nach AUSSEN auf die Berichte reagiert, hier, wie er nach INNEN, gegenüber den Mitarbeitern reagiert: Es gab KEINERLEI Information im voest-Intranet, was diese Themen betrifft, keine Sachverhaltsdarstellung, keine Stellungnahme, keine Rechfertigung, keine Richtigstellung, schlicht: gar nichts. Die roten Arbeiter-Betriebsräte glauben offenbar, dass diese Vorgänge am besten stillschweigen ausgesessen werden sollen. Und dass die von ihnen vertretene Belegschaft nicht informiert zu werden braucht. Ob die Betriebsräte wissen, dass sie dieser Belegschaft verpflichtet sind? Und dass die Informationspflicht auch dazu gehört? Oder glauben sie schlicht, sie können tun, was sie wollen, das geht keinen der Belegschaft etwas an, denn sie leisten ja gar so viel (wie ihre Leistungsprämien klar beweisen). Vielleicht bringt irgend jemand Licht in die Angelegenheit? |
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Mein Newsletter Nr. 3 ist aus dem Intranet gelöscht worden. Drei mal konnte ich Informationen für die Belegschaft veröffentlichen. Dann wurde mir per E-Mail mitgeteilt, dass der Marktplatz im Intranet nicht für kontinuirliche BR-Informationen gedacht ist und ich solle diese Seiten auf den Seiten des BR veröffentlichen. Dieses wurde von BRV Manfred Hippold verweigert. Ich bin bereit, nur in internen Medien zu den ganzen Problemen Stellung zu nehmen. Ich habe niemals ein E-Mail, das ich internen BR´s gemailt habe, an die OÖN weitergeleitet. Ich habe auch vor meiner Abwahl die FSG BR-Kollegen aufmerksam gemacht, dass, wenn diese Sachverhalte öffentlich werden, alle BR´s die Verantwortung dafür tragen. Leid tut mir, dass die vielen fleißigen und mit grossem Einsatz kämpfenden Funktionäre der Arbeitnehmervertretungen sich diese Kritik anhören müssen. Ich ersuche euch, nicht das Kind mit dem Bade auszuschütten, es gibt gute Funktionäre der Arbeitnehmervertretungen auch in der VA Stahl. |
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Sehr geehrter Ex-Betriebsratsvorsitzender Linsmaier. Es ehrt Sie, dass zumindest Sie versuchen, die Belegschaft über die mehr oder weniger dubiosen Vorfälle im Arbeiterbetriebsrat zu informieren, wenn keiner der anderen Betriebsräte, speziell nicht der Vorsitzende Hippold und Zentralbetriebsratschef Schaller dies tun. Ich frage mich, ob Herr Hippold überhaupt berechtigt ist, Ihnen das Einstellen von Infos zu verwehren. Jedenfalls werden Sie sicher Wege finden, die Kollegen trotzdem zu informieren, wenn Sie wollen. Und ich hoffe, dass viele Kollegen auch Informationen von den Betriebsräten einfordern werden. Auf jeden Fall herrscht meiner Meinung nach eine sehr mangelhafte Kultur beim Umgang mit Verfehlungen. Die gehört verbessert. Daran muss der Betriebsrat UND die vertretenen Kollegen arbeiten. Es handelt sich um lauter mündige Mitarbeiter und Bürger. |
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Folgendes möchte ich aber noch kritisch anmerken: Ihre Neigung zur Information, Herr Linsmaier, ist, soweit ich es nachverfolgen kann, auch erst erwacht, NACHDEM sie als Vorsitzender abgesetzt wurden, zuvor hat man intern auch von Ihnen nichts zu diesen Themen gehört, die ja schon viele Jahre merkwürdig laufen. O.K., besser spät, als gar nicht, aber jetzt kann es halt als "Schmutzwäsche aus Rache weger der "Absetztung" waschen" interpretiert werden. Und: Soweit ich aus den Nachrichten informiert bin, geht es um zweierlei Themen: erstens darum, dass von der Gewerkschaft Geld für Abschieds-Geschenke bezogen wurde, obwohl die Firma diese bezahlte. Damit hat sich alos, wenn ich es richtig verstehe, der Betriebsrat seine Kasse auf Kosten der Gewerkschaft "aufgefettet". Damit hat sich noch nicht unbedingt einer der Betriebsräte selbst bereichert, es wurde halt die Gewerkschaft "geschädigt". Die Frage ist dann noch, was mit diesem Geld passiert ist. |
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Die zweite Art der "Verfehlungen" scheint mir noch gravierender zu sein:"doppelte oder zu hohe Fahrtspesenabrechnungen", "sehr hohe, selbst definierte Leistungsprämien", "große Urlaubsauszahlungen, die vielleicht nicht gesetzeskonform waren" etc. das scheint mir in die Nähe von Betrug zu gehen oder im günstigsten Fall eine ziemlich unverschämte Auslegung geltender Richtlinien zu sein, von der offenbar konkret einige Betriebsräte persönlich profitiert haben. Diese Fälle gehören ganz klar intern aufgerollt und auf Verfehlungen untersucht, und zwar im Interesse aller Kollegen. Ein Betriebsrat ist nur akzeptabel, wenn er korrekt handelt. Das gilt übrigens für Arbeiter- und Angestellten-Betriebsrat. Bisher hat auch keiner der Kollegen erfahren, um welche Summe Ex-Angestellten-Betriesratsvorsitzender Sulzbacher seinen Q7 gekauft hat und wie viel finanziellen Vorteil er durch diesen Kauf im Vergleich zu einem privaten Kauf beim Autohändler hatte. Oder könnte die voest ALLE Mitarbeiter beim |
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Kauf ihrer privaten PKW unterstützen und ihnen den Privat-PKW zu günstigen Firmekonditionen zukommen lassen. Das wäre eine ganz neue Art von Mitarbeiter-Service...
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...kritische Arbeiter gibt.
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