Der „Compact-Campus“ wird den Studenten eine längere Anreise zur Fachhochschule ersparen. Drei Wohnhäuser in Massivbauweise und Niedrigenergiestandard werden hochgezogen. Im Wintersemester sollen die Wohnungen schon bezugsfertig sein.
Es gebe bereits viele Interessenten, sagt Geschäftsführer Heimo Wenigwieser vom Linzer Projektentwickler Compact Bau: „Die Wohnungen sind den Bedürfnissen und dem Budget der Studenten angepasst.“ In Umfragen und Projektgruppen haben Compact Bau und die Firma IWK Prozessoptimierung ausgelotet, was Studenten beim Thema Wohnen wichtig ist. „Sie haben das Konzept begeistert mitgestaltet, und wir setzen jedes Detail so um, wie sie es wollten“, sagt Wenigwieser.
Eine ökonomische Raumplanung und der Einsatz von Wärmepumpen machen es möglich, dass die Monatsmiete nur 220 Euro inklusive Betriebskosten pro Person kosten wird. Alle Appartements bestehen aus drei gleich großen Zimmern, Wohn- und Essbereich, Bad und WC. Insgesamt sind es 75 Quadratmeter.
Die Studenten haben betont, dass sie sich nicht eingesperrt fühlen wollen. Darum hat jede Wohnung auch eine Loggia mit 15 Quadratmetern. Sie sind außerdem mit einem vollwertigen Küchenblock und technischen Einrichtungen (Internet, TV) ausgestattet. Nur die Möbel fehlen.
Derzeit wird laut Wenigwieser überlegt, manche Wohnungen möbliert anzubieten. „Für Auslandsstudenten, die ein Jahr hier sind, würde das Sinn machen.“ Jene, die fünf Jahre auf der Fachhochschule bleiben, würden sich selbst einrichten wollen. Denkbar sei es, dass auch Nicht-Studenten eine Wohnung bekommen, sagt Wenigwieser: „Aber es ist nicht gewollt, außer bei jenen, die nach dem Studium gleich eine Einzelfirma gründen.“
Compact Bau investiert 3,2 Millionen Euro in das Projekt. Das gesamte Volumen ist frei finanziert. Das Linzer Unternehmen realisiert Projekte von der Idee bis zur schlüsselfertigen Übergabe in den Bereichen Wohnanlagen und Gewerbeobjekte. (az)
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