HappyFoto, laut eigenen Angaben Österreichs größter Fotoausarbeiter per Postversand, betreut über 500.000 Kunden in Österreich, Deutschland, Tschechien und Slowakei. 80 Prozent der Bestellungen erfolgen über das Internet. Der Umsatz bei den fotochemischen Bildern stagnierte zwar zuletzt, dieses Minus konnte aber durch entsprechende Zuwächse bei den Fotodruckprodukten - Fotobücher, Fotokalender und Funprodukte - mehr als wettgemacht werden.
In diesem Bereich will HappyFoto auch weiter expandieren: Sollten entsprechende Verhandlungen mit der Stadtgemeinde Freistadt erfolgreich abgeschlossen werden, könnte bereits Anfang 2010 mit der Ausweitung der Produktionsflächen begonnen werden, in die das Unternehmen 10 bis 12 Mio. investieren werde, hieß es. Der Zukunft sieht Kittel optimistisch entgegen: Foto-Produkte seien wertmäßig sehr klein und individuelle Geschenke, hofft er von der Krise weitgehend verschont zu bleiben.
In den vergangenen Wochen habe man sogar personell noch aufgestockt, so der Geschäftsführer. Derzeit beschäftigt HappyFoto am Hauptsitz in Freistadt 70 Personen. In Tschechien, wo Verpackung und Verrechnung sowie das Callcenter für alle Aufträge aus Tschechien und der Slowakei angesiedelt sind, finden 10 Mitarbeiter Arbeit.
Bernhard Kittel zeigt mit seinen Investitionen auf, wie die Wirtschaft der Krise ein "Schnippchen" schlagen könnte! "Könnte" bloss deshalb, weil sich halt bei weitem nur der kleinste Anteil der österreichischen Unternehmen Investitionen aus dem Eigenkapital leisten können. Österreichs Banken sind deshalb dringendst gefordert, ihre restriktiven Kreditlinien aufzugeben!
Kein Schaffner in Sicht