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Wirbel um Ehrenamt: AMS-Chef Obrovski winkt ab

AMS: Wirbel um ein Ehrenamt

Roman Obrovski Bild: Wakolbinger

Die geplante Bestellung von Roman Obrovski zum Arbeitsmarktbeauftragten des Landes Oberösterreich hat einen politischen Wirbel ausgelöst. Obrovski verzichtet.

Mit 1. August geht der langjährige Chef des Arbeitsmarktservice Oberösterreich (AMS) in Pension. Zu seiner Nachfolgerin wurde seine bisherige Stellvertreterin Birgit Gerstorfer bestellt. Vor wenigen Wochen erhielt der 64-jährige Obrovski von Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl (ÖVP) das Angebot, als Arbeitsmarktbeauftragter vor allem Arbeitsmarktprojekte für junge, weniger qualifizierte Oberösterreicher zu koordinieren. Geplant war außerdem, dass Sigl Obrovski den (stimmlosen) Sitz im AMS-Direktorium überlässt. Dort sitzt derzeit Sigls ehemaliger Mitarbeiter Martin Steinbichl. Sitz und Stimme haben in diesem Gremium ÖGB, Arbeiter- und Wirtschaftskammer sowie Industriellenvereinigung.

Obrovskis Engagement wäre ehrenamtlich gewesen und war mit seiner Nachfolgerin und Bundes-AMS-Chef Herbert Buchinger abgestimmt. AK und ÖGB protestierten jedoch dagegen, dem Vernehmen nach auch Sozialminister Rudolf Hundstorfer. Dies überrascht, wurde doch Obrovski als eher SP-nah gesehen. Allerdings ist er ein Experte, der sich kein Blatt vor den Mund nimmt.

Entsprechend auch sein E-Mail an die Sozialpartner: „Die allergische Reaktion politischer Exponenten der Arbeitnehmerkurie im AMS macht mir jedoch klar: Nehme ich das Angebot an, muss ich mich weiter durch das parteipolitische Unterholz dieses Landes schlagen – nur, um als eingebetteter Experte ehrenamtlich ein paar Projekte zu koordinieren? Aber: Dazu habe ich absolut keine Lust.“ (dm)

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Artikel 28. Mai 2010 - 00:04 Uhr
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