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Wallz: Flexible Räume für moderne Nomaden

LINZ. Teil 14 der OÖN-Serie "Zukunftshoffnung": Die Linzerin Natalie Pichler entwirft und produziert Faltwände.

Wallz: Flexible Räume für moderne Nomaden

Pichler und ihre Faltwand Bild: Andreas Balon

"Das Leben wird immer flexibler, die Räume müssen daran angepasst werden können." Davon ist die Linzerin Natalie Pichler überzeugt und hat daraus ihre Geschäftsidee geboren: Flexible Faltwände, produziert aus einer Kombination von Textil und Wellpappe.

"Räume, die in Sekunden auf- und wieder abgebaut werden können, sind gut für ein Nomadenleben", sagt Pichler und lacht. Denn ein solches führt die Innenarchitektin und Absolventin der Linzer Kunstuni selbst ganz gern. "Ich reise viel. Da kommen mir die besten Ideen." Inspiration für ihre Faltwände holte sich die 26-Jährige beispielsweise in der japanischen Hauptstadt Tokio, wo Pichler aufgrund des Platzmangels großen Bedarf an ihrem Produkt sieht. "Ich konzentriere mich trotzdem für Erste auf Österreich und Deutschland."

Unterstützt vom Inkubator tech2b hat Pichler ihre Geschäftsidee verfeinert. "Ich bin Künstlerin, tech2b hat mir bei der Betriebswirtschaft unter die Arme gegriffen." Die Prototypen sind fertig, produziert werden sie bei pro mente. Jetzt ist die Jungunternehmerin auf der Suche nach einem Vertriebspartner, bevorzugt aus dem Büromöbelbereich. "Meine Recherchen zeigen, dass die größte Nachfrage aus der Arbeitswelt kommt, zum Beispiel als Sichtschutz in Großraumbüros." Denkbar seien die Faltwände auch als mobile Umkleidekabinen, etwa auf Messen, oder als Wahlkabinen. (sd)

Das ist Wallz:

Idee: Flexible Faltwände, die in Sekunden auf- und wieder abgebaut werden können. Dieses Produkt hat Natalie Pichler, Innenarchitektin und Absolventin der Linzer Kunstuni, entworfen.

Finanzierung: Noch halten sich die Kosten im Rahmen. Die Startfinanzierung für die Entwicklung der Protoypen kam aus dem tech2b-Programm. Für Marketing und Vertrieb ist Pichler auf Partnersuche.

Konzept: "Unser Leben wird immer flexibler, die Räume müssen das auch werden."

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Artikel 06. Februar 2018 - 00:04 Uhr
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