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Voestalpine mit Rekord-Forschungsbudget im Geschäftsjahr 2015/16

KREMS. Die voestalpine verfügt im Geschäftsjahr 2015/16 (per Ende März) über ein Rekordbudget von 141 Millionen Euro für Forschung. Das liegt elf Prozent über den Forschungsausgaben von 127 Millionen im Vorjahr.

voestalpine

Bild: Weihbold

Die Voest sei das forschungsintensivste Unternehmen in Österreich, teilte der Konzern anlässlich des Innovationsforums in Kooperation mit der IV in Krems mit.

Zu den Neuentwicklungen am Hauptsitz der weltweit tätigen Metal Forming Division der voestalpine in Krems zählt ein Schalungsträger, bei dem die bisher in der Bauindustrie verwendeten Holzträger durch Stahlrohre mit Holzeinlägern ersetzt werden, sagte voestalpine-Vorstand Peter Schwab, Leiter der Metal Forming Division in Krems und zuvor zwölf Jahre lang Forschungschef des Konzerns. In Summe rechne das Unternehmen hier mit einem zusätzlichen Umsatzpotenzial von knapp einer Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2017/18.

Niederösterreich ist das einzige Bundesland, in dem die voestalpine mit allen vier Konzerndivisionen vertreten ist. In sieben Produktionsgesellschaften im Raum Krems, Waidhofen an der Ybbs, Wöllersdorf (Bezirk Wiener Neustadt-Land) und St. Pölten werden rund 2.300 der weltweit rund 47.500 Mitarbeiter beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2014/15 wurde in Niederösterreich ein Umsatz von knapp 560 Millionen Euro erwirtschaftetet. Im Vergleich dazu lag der weltweite Gesamtumsatz des Konzerns stabil bei 11,2 Milliarden Euro.

In Niederösterreich werden unter anderem Stahlrohre und -profile, Leitschienen, Regalsysteme, Präzisionsbandstahl oder modernste Weichen hergestellt. Die durchschnittliche Exportquote beträgt 73 Prozent.

In Krems investiert die voestalpine im aktuellen Geschäftsjahr ein Rekordbudget von mehr als 15 Millionen Euro. Darin enthalten sind beispielsweise neue Profilieranlagen, neue Hallen, sowie Investitionen in die Erweiterung der Produktpalette und der Wertschöpfung. Gearbeitet wird derzeit an der Inbetriebnahme der "modernsten Rollformanlage Europas", hieß es in der Aussendung.

Mit einer F&E-Quote von 1,6 Prozent (2013) gebe es für Niederösterreich in Sachen Forschung und Entwicklung noch Aufholbedarf - bei einer österreichweiten F&E-Quote von 2,97 Prozent, teilte die voestalpine mit. Eine verstärkte Zusammenarbeit aller Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sei demnach unerlässlich, lautete laut Aussendung der Tenor bei einer Podiumsdiskussion mit Schwab, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, Peter Pichler von der IV und Christoph Kleber vom CEST Kompetenzzentrum für elektrochemische Oberflächentechnologie in Wiener Neustadt.

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Artikel apa/nachrichten.at 15. Januar 2016 - 11:18 Uhr
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