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Stefan Fill: "Wir haben die Kontrolle verloren"

HOHENZELL. Nach der Insolvenz von Fill Metallbau hofft der Firmenchef auf Sanierung – Er wehrt sich gegen Kritik an der Familie.

15 Kommentare Alexander Zens 07. Oktober 2017 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
Ooeusa (238) 09.10.2017 00:41 Uhr

Der " Herr Sohnemann" Fill jun. hatte wohl 2013 als er das Familienunternehmen übernahm nicht genug Durchblick uns später keinen Überblick mehr.Wie immer die Arbeiter und Gläubiger sind die Leidtragenden.Aber die ganzen Besitze ( halb Ried) gehört den Fill's sind ja nicht in der Insolvenzmasse, sie gehören sicher der Gattin, etc.

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pepiboeck (2284) 13.10.2017 13:46 Uhr

Es wird immer üblicher in Österreich , ausgeplünderte Unternehmen den eigenen Kindern zu hinterlassen und selbst den klassen Mann oder das klasse Paar zu spielen. Eine Schande dass ein so altes Familienunternehmn derartig gering mit Eigenkapital ausgestattet ist, sodass buchstäblich nix zum Holen ist. Die Passiva = die Schulden vier Mal so hoch wie die Vermögenswerte. Ich, der ich die Dinge so lange beobachtet habe sehe die Schuld auch nicht bei Stefan Fill sondern......................

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StefanieSuper (924) 07.10.2017 15:13 Uhr

Diese Form der Entschuldung ist ein staatlich erlaubter Betrug an den Mitarbeitern und den Gläubigern. Herr Fill macht sich Sorgen um den bisher guten Ruf seiner Familie. Na so was. Die Gläubiger und auch die immer noch nicht bezahlten Mitarbeiter machen sich Sorgen um ihre Existenz. Er möchte alle anderen Unternehmen - mit denen er früher bei Kreditvergaben etc. argumentiert hat - behalten und die anderen sollen seine Schulden bezahlen. Lebt er auf dem Mond?

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wickerl (1123) 08.10.2017 19:30 Uhr

Nein am Mond lebt er nicht, er lebt in Ried und steht mit beiden Füßen fest am Boden, er weiß wie der Schmäh läuft, - da muss er eine gute Ausbildung haben, das Interview ist eine sehr geschickte Vernebelung der Tatsachen. Während die Mitarbeiter und Zulieferer kein Geld mehr bekommen, geht er die Dinge sehr gemütlich an, ohne jedes Interesse dass die Gläubiger und Dienstnehmer zu ihrem Geld kommen. So wird man reich, so bleibt man reich.

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Alvin83 (5) 07.10.2017 10:02 Uhr

Hoffe das es diesen Monat wieder Lohn gibt,so ganz umsonst zu arbeiten macht auf Dauer keinen Spass!
Das Geld aus dem Fonds wirds 2017 leider auch nicht mehr geben...

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StefanieSuper (924) 07.10.2017 15:07 Uhr
BillaFips (474) 07.10.2017 12:42 Uhr

Immerhin bist Du ja ein ÜBER den zugekauften Mitarbeiter stehender fachlich höchst qualifizierter eigenmitarbeiter der Firma Fill ! Der Unterschied ist - Du kriegst Kein Geld , aber die zugekauften unterqualifizierten Mitarbeiter schon ! Und wahrscheinlich sogar mehr als Du ! So ist das Leben- alles nur mehr Lug und Betrug!

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Fensterputzer (3056) 07.10.2017 11:05 Uhr
wickerl (1123) 07.10.2017 09:56 Uhr

Es gibt viele Immobilien, die zu verwerten seien, heißt es. Herr Zens, der 2. Nebensatz ist eine Fehlannahme. Gut möglich, ja wahrscheinlich, dass viele Immobilien da sind, aber dass diese nicht zu verwerten sind. Es wird heutzutage immer üblicher den Geschäftsbetrieb mit nahezu vermögenslosen Gesellschaften mit beschränkter Haftung abzuwickeln und dort die Angestellten anzustellen, während das Vermögen und die Gewinne der früheren Jahre in Stiftungen und Gmbh-s liegen , die mit dem Geschäftsbetrieb überhaupt nichts zu tun haben. Meistens gehören auch die Betriebsliegenschaften (Betriebsgebäude und Grund und Boden) einer anderen Gesmbh, oder dem Eigentümer der GMBH Anteile persönlich, sodass im Konkursfall nicht einmal diese zu greifen sind. Wie gesagt 8 Millionen Vermögen, 31 Millionen Schulden, selbst wenn 70 Prozent der Schulden erlassen würden, stünde es dann erst wieder nur 8 000 000 Aktiva , 9 000 000 Schulden.

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pepiboeck (2284) 07.10.2017 09:28 Uhr

"Aus rechtlichen Gründen ist es aber nicht möglich, dieses Geld von der Holding in die Metallbaufirma weiterzuleiten, weil erste für zweitere haftet." Gerade wenn die Holding für die Metallbau haftet, wäre es die Aufgabe der Holding, die Schulden der Metallbau GmbH zu zahlen. Es wird auch Aufgabe des Konkursgerichtes und des Masseverwalters aus der Kanzlei Dr. Puttinger und Kollegen sein, diese Haftung geltend zu machen, anstatt die Gläubiger und die Dienstnehmer ins Gras beißen zu lassen. Auffallend ist auch, wie überall geschrieben wird, dass die Fills in Gurten mit den Fills in Ried nichts zu tun haben. In Gurten scheint man sich über die engen Verwandten in Ried sehr zu schämen, und das wie ich meine sehr zu Recht.

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Gruenergutmensch (161) 07.10.2017 09:21 Uhr

Aus dem Interview kommt klar heraus, dass Herr Fill überhaupt kein Interesse hat, dass die Schulden der Fill Metallbau beglichen werden. Ihm ist ein Ausgleich bei dem die Gläubiger 70 Prozent ihrer Forderungen verlieren , lieber als der Verkauf von ihm gehörigen Anteilen. Da lobe ich mir die Eigentümer des Fassadenbauers von Grill & Grossmann, die vor 20 Jahren so rechtzeitig und ehrenhaft in Konkurs gingen, dass die Gläubiger 97 Prozent ihrer Forderungen bekamen.
Diese lockeren Ansichten vertritt der Herr Chef während die Mitarbeiter schon seit 2 Monaten ohne Gehalt sind. Er sagt ich bin reich an Risiko, was hat er denn für eines, fast keines, die Fill Metallbau ist eine beschränkt haftende GmbH.

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BillaFips (474) 07.10.2017 09:16 Uhr

Schuld sind die Dummen zugekauften Mitarbeiter ??????? Hat man Maurer anstelle von Fassadenbauer angestellt ??? Da würde ich gleich als Erstes den Personalchef in die Wüste schicken !!!!!!!!!!

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vonWolkenstein (1453) 07.10.2017 08:46 Uhr

Ich kenne Herrn Fill nicht und mein Kommentar bezieht sich nicht auf Herrn Fill. Was mich bei einigen Firmenchefs von in Pleite gegangen Firmen und die ich persönlich kannte, sehr irrediert hat, war schon, dass diese Herrschaften bis zum Zusammenbruch ihrer Firma persönlich null zurück gesteckt haben und sozusagen in Saus und Braus gelebt hatten, als wäre ihre Firma im besten finanziellen Zustand gewesen. Während Angestellte keinen Lohn mehr ausbezahlt bekamen ging der Firmenboss noch immer Golf spielen. Das ist für mich eine Sauerei.

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vonWolkenstein (1453) 07.10.2017 16:48 Uhr

was hab ich da nur geschrieben: irritiert meinte ich natürlich. Danke für den Hinweis!

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