Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Sonntag, 22. Oktober 2017, 06:48 Uhr

Reichenau im Mühlkreis: 9°C Ort wählen »
 
Sonntag, 22. Oktober 2017, 06:48 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Wirtschaft  > Wirtschaftsraum OÖ

Schlecht kalkulierte Projekte in England führen Fill Metallbau in die Pleite

HOHENZELL. Zweitgrößte Insolvenz in diesem Jahr, Gläubigern wird eine Quote von 30 Prozent geboten.

Artikelbilder (sib) 03. Oktober 2017 - 00:04 Uhr

Das Metallbau-Unternehmen Fill mit Sitz in Hohenzell ist insolvent. Bild: (APA/DANIEL SCHARINGER)

von dudieblu (2) · 03.10.2017 18:37 Uhr

Um für 238 Mitarbeiter genügend Arbeit zu haben, muss ein Unternehmer auch große Aufträge übernehmen. Damit man überhaupt die Chance hat, zum Zug zu kommen, muss scharf kalkuliert werden. Dabei geht man natürlich davon aus, dass alles, wie geplant, abläuft. Geht etwas schief, dann schlittert man ganz schnell ins Minus. Passiert das öfter, dann wäre eine Möglichkeit, sich nicht mehr um große Aufträge zu bemühen. Das hätte dann allerdings zur Folge, dass man nicht mehr für alle Mitarbeiter genügend Arbeit hat und man Kündigungen aussprechen müsste. Ein Unternehmer, der sich seiner sozialen Verantwortung bewusst ist, wird vor diesem Schritt zurückschrecken. Der Chef allein ist weder für den Erfolg noch für den Misserfolg des Unternehmens verantwortlich. Ich wünsche der Familie Fill die Loyalität aller Mitarbeiter, damit gemeinsam dieser Kraftakt des Sanierungsverfahrens geschafft werden kann.

lädt ... nicht eingeloggt Gefällt mir noch nicht bewertet Gefällt mir nicht mehr schon bewertet ()
von pepiboeck (2245) · 04.10.2017 09:17 Uhr

Ich wünsche den Mitarbeitern die Loyalistät der Familie Fill dass diese die Gehälter für September endlich stemmt.

lädt ... nicht eingeloggt Gefällt mir noch nicht bewertet Gefällt mir nicht mehr schon bewertet ()
von pepiboeck (2245) · 04.10.2017 09:13 Uhr

Wenn einmal nur Aktivposten von 8 000 000 da sind , und noch dazu 31 000 000 Schulden , sollte man sich vom Markt längst verabschiedet oder nicht so viel Geld dem Unternehmen entnommen haben. Mit solchen Vermögensverhältnissen zu arbeiten ist exzessiv verantwortungslos, noch dazu wo es dem Unternehmen wie es von den OON immer peinlich breit getreten wurde, in den letzten Jahrzehnten so gut ging. Das läuft ja unter dem Strich darauf hinaus dass man auf Kosten der Öffentlichkeit die Firma liquidiert oder saniert.

lädt ... nicht eingeloggt Gefällt mir noch nicht bewertet Gefällt mir nicht mehr schon bewertet ()

Neuen Kommentar schreiben

  Für nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.
Als Autor des Kommentars scheint Ihr gewünschter Benutzername auf.

Um sich registrieren zu können müssen Sie uns mindestens einen Benutzernamen, ein Passwort, Ihre E-Mail-Adresse und Ihre Handynummer mitteilen.
Gewünschter Benutzername
Gewünschtes Passwort
Wiederholung Passwort
E-Mail
Anrede
  Frau    Herr 
Vorname
Nachname
OÖNcard / Kundennummer (optional)
Handynummer
/

Sicherheitsfrage
Wie viel ist 24 - 4? 


Bitte Javascript aktivieren!