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Runtastic um 220 Millionen Euro an Adidas verkauft

PASCHING. Adidas kauft den oberösterreichischen Fitness-App-Anbieter Runtastic vom Medienkonzern Axel Springer. Der Anbieter von Soft- und Hardware für Fitness und Gesundheit werde bei der Übernahme mit 220 Millionen Euro bewertet.

Runtastic machte das Handy zum Fitnessgerät

Die vier runtastischen Typen (von links): Christian Kaar, Florian Gschwandtner (CEO), Rene Giretzlehner, Alfred Luger Bild: VOLKER WEIHBOLD

Die Axel Springer SE verkauft ihren Mehrheitsanteil (50,1 Prozent) an der Runtastic GmbH, einem Anbieter mobiler Apps zur Messung von Sport- und Fitnessdaten, an die Adidas Gruppe. Zum gleichen Zeitpunkt verkaufen auch die Gründer und Mitgesellschafter von Runtastic ihre Anteile an dem Unternehmen an die Adidas Gruppe, die damit insgesamt 100 Prozent von Runtastic übernimmt. Der Unternehmenswert für die Gesamttransaktion beläuft sich auf EUR 220 Millionen.

Die Runtastic GmbH wurde 2009 in Pasching von Christian Kaar, Florian Gschwandtner (CEO), Rene Giretzlehner und Alfred Luger gegründet. Die Fitness-App, die via GPS am Handy aufzeichnet, bietet eine Kombination mobiler Sport-Apps (z. B. für Laufen und Radfahren), passender Hardware und einem Webportal.

Axel Springer hat im Oktober 2013 50,1 Prozent der Anteile an Runtastic bei einem Unternehmenswert von EUR 22 Millionen erworben, also einem Zehntel des jetzigen Wertes. In den letzten Jahren hat das Unternehmen sich sehr erfolgreich entwickelt. Mit über 140 Millionen App-Downloads und ca. 70 Millionen registrierten Nutzern ist Runtastic einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich mobiler Sport-Apps.

 

 

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Artikel nachrichten.at 05. August 2015 - 18:41 Uhr
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