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Runtastic ist mehr als nur eine Fitness-App

HÖRSCHING. Das Unternehmen aus Pasching mischt seit einigen Jahren auch im Hardware-Markt mit.

Runtastic ist mehr als nur eine Fitness-App

"Orbit"-Armbänder Bild:

Die Grundidee hinter dem 2009 gegründeten Runtastic ist, sportliche Aktivitäten von Benutzern mittels Smartphone-App aufzuzeichnen. Die App misst Dauer, Distanz, Geschwindigkeit und Kalorienverbrauch beim Laufen, Radfahren, Inline-Skaten und vielen anderen sportlichen Aktivitäten. Darüber hinaus werden auch Trainingspläne angeboten, und der Benutzer kann sich online von Freunden beim Sport anfeuern lassen. Angeboten werden auch detaillierte Auswertungen aller Aktivitäten, bei denen die App verwendet wurde. Die Standard-Version ist im Übrigen gratis, darüber hinaus gibt es eine in den Funktionen erweiterte Pro-Variante um 4,99 Euro und eine Premium-Mitgliedschaft um 6,99 Euro monatlich oder 54,99 Euro pro Jahr.

Mittlerweile ist aus der Fitness-App aber viel mehr geworden. So bietet Runtastic seit einigen Jahren auch Hardware-Produkte an. Im Online-Shop auf der Firmenwebseite wird etwa ein Brustgurt angeboten, mit dem die Herzfrequenz gemessen und dann von der App analysiert werden kann. Zu einem Verkaufsschlager ist das Armband "Orbit" geworden, das als "24-Stunden-Aktivitäts-Tracker" beworben wird. Damit werden den ganzen Tag über Bewegung, Aktivitäten und sogar der Schlaf aufgezeichnet und analysiert. Darüber hinaus gibt es eine Fitness-Waage und zahlreiche Möglichkeiten, sein Smartphone an Körper oder Sportgeräten zu befestigen.

Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas stellte Runtastic heuer seine neueste Entwicklung vor: die Virtual Reality-Brille Oculus Rift. Damit kann der Nutzer sein Beintraining in einer dreidimensionalen Umgebung absolvieren. Zur Seite steht dabei eine virtuelle Trainerin, die die richtigen Bewegungsabläufe vorzeigt. Zusätzlich lassen sich Informationen wie die Wiederholungszahl oder die verbleibende Zeit anzeigen.

 

Daten und Fakten zu Runtastic

Runtastic wurde 2009 von Christian Kaar, Florian Gschwandtner, Alfred Luger und Rene Giretzlehner gegründet.

2013 wurde verkauft: 50,1 Prozent erwarb der Medienkonzern Axel Springer. Die Gründer hielten je zehn Prozent. Investor Hansi Hansmann den Rest.

2015: Mit dem Verkauf an Adidas verdienen nicht nur die Firmengründer gut. Das Berliner Medienhaus beziffert seinen Buchgewinn mit „zwischen 80 und 90 Millionen Euro“.

Heute hat Runtastic 132 Mitarbeiter aus 25 Nationen. Heuer werden alleine noch 20 neue Mitarbeiter gesucht.

Runtastic zählt 140 Millionen App-Downloads und 70 Millionen registrierte Nutzer.

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Artikel 07. August 2015 - 00:04 Uhr
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