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Gmundner-Milch: "Preise sind Vorbild"

WIEN/GMUNDEN. Landwirtschaftskammer-Präsident Schultes will Milch an Kälber verfüttern.

Milch

(Symbolbild) Bild: Wodicka, Colourbox

Der Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, Hermann Schultes, begrüßt das umstrittene "Milchmengen-Begrenzungssystem" der Gmundner Molkerei. Die OÖN haben vergangene Woche exklusiv darüber berichtet.

Bei diesem Bonus-Malus-System auf Basis der vorjährigen Liefermengen fällt der Preis bei deutlicher Mehrlieferung. Je nachdem, wie viel der einzelne Bauer im Vergleich zu den Vorjahresmengen anliefert, bekommt er je Liter Milch einen Bonus oder einen Abzug. Vom Basispreis von 27 Cent je Liter kann der Bauer, liefert er ähnlich oder weniger als im Vorjahr an, bis zu 29 Cent je Liter lukrieren. Bei gesteigerter Liefermenge kann der Literpreis auf 25 oder 23 Cent gedrückt werden. Bauern sprechen von einem ruinösen Preis.

Schultes nennt das eine "sehr vernünftige Zielmengenvereinbarung". Auch die anderen Molkereien in Österreich sollten sich das Gmundner-Modell genau ansehen. Ein erster Schritt, um die "sehr unangenehme Milchwelle" etwas abzufedern, wäre auch, Milch an die Kälber zu verfüttern.

Am 14. März beraten die EU-Agrarminister erneut über die Lage auf dem Milchmarkt. Die Bauernvertreter werden den Agrarministern ein Mengenvereinbarungsmodell vorschlagen. Die EU-Kommission könnte eine Milchmengenreduktion ausschreiben. Molkereien könnten sich bewerben und erhielten eine Ausgleichszulage.

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Artikel 03. März 2016 - 00:04 Uhr
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