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Eine Länder-Plattform soll den Flughafen Linz retten

LINZ. Gipfel: Stadt und Land fordern Neuausrichtung und Stärkung gegenüber Monopolist Lufthansa und Tochter AUA.

„Da wird ein Flughafen kaputt gemacht“, sagte gestern Landeshauptmann Josef Pühringer nach dem Flughafengipfel. Die Elefantenrunde war einberufen worden, nachdem Tourismus und Wirtschaft wegen der Streichung etlicher Linienflüge ab Linz Feuer geschrien hatten.

Die Hauptschuld an der Misere am Flughafen Linz liege vor allem an den Flugkonzernen, hieß es gestern. Die, allen voran Lufthansa mit Tochter AUA, würden Linz benachteiligen und mit teuren Flügen ab Linz Passagiere nach Wien und München umlenken, sind sich Pühringer und Bürgermeister Franz Dobusch einig. Die Stadt Linz ist mit dem Land Oberösterreich zu gleichen Teilen Eigentümer des Flughafens. Um die Position von Linz zu stärken, soll es eine Plattform der Bundesländer-Flughäfen geben. Davon verspricht man sich eine stärkere Verhandlungsposition. „Gewisse Tarife sind unbeschreiblich hoch“, sagte Dobusch. Ab Linz sei etwa ein Flug nach Bukarest um 544 Euro teurer als ab Wien.

Personelle Konsequenzen gibt es, wie bereits von den OÖNachrichten berichtet, nicht. Flughafen-Direktor Gerhard Kunesch wurde beauftragt, diese Plattform zu bilden. „Ich bin ohnedies Präsident der Arge österreichischer Verkehrsflughäfen“, so Kunesch gestern.

Bis am 1. März 2013 der Gipfel erneut zusammentritt, soll eine Expertenrunde aus Wirtschaft und Tourismus ein Zukunftskonzept für den „Blue Danube Airport“ erarbeiten und eine Stärken-Schwächen-Analyse erstellen. Von internen Schuldzuweisungen will Pühringer nichts wissen: „Wir müssen unsere Stärken stärken.“

Die Streichung des Berlin-Fluges, der Frankfurt-Flüge zu Weihnachten und etlicher Charter hinterlassen wegen fehlender Start- und Landegebühren ein Loch in der Bilanz, was auch weniger Dividende für Stadt und Land bedeutet. Nach 3,7 Millionen Euro Gewinn (EGT) 2011 werde es heuer „auch wegen Investitionen“, deutlich weniger sein.

Die 160 Flughafenmitarbeiter brauchen sich aber um ihre Arbeitsplätze nicht zu fürchten. „Wir machen die Strategie nicht, um Leute nach Hause zu schicken“, sagt Pühringer.

 

Der Flughafen Linz in Zahlen

1 Passagiere: Die Zahlen ab Linz schauen per Ende September nicht schlecht aus: Linie plus 1,5 Prozent. Der Berlin-Flug wird erst Ende Oktober ganz eingestellt.

2 Charter: Minus sechs Prozent: Die Airlines, allen voran flyniki und Air-Berlin, sparen und haben Urlaubsflüge von Linz nach Wien verlegt, um ihre Maschinen besser zu füllen.

3 Dividende: Zwischen knapp vier und fünf Millionen betrug der Gewinn bisher. Grund genug für die Eigentümer Land und Stadt, still zu halten. Nun riss auch Bürgermeister Franz Dobusch der Geduldsfaden.

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Eine Länder-Plattform soll den Flughafen Linz rett · von jamei (6669) · 17.10.2012 12:45 Uhr

Immer dieses Gesudere um den Flughafen, die ihn beruflich brauchen, müssen halt von Salzburg, München oder Wien wegfliegen, dass wird sich mit dem Terminplan doch einrichten lassen.
Und Flugzeugsprit soll endlich so BESTEUERT werden wie der andere Treibstoff auch! Aber da sind anscheinend wieder ein Haufen Jammerer dabei.
..der Umwelt schadet es sicher auch NICHT-wo sind da die GRÜNEN!

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Wer braucht diesen Flughafen wirklich ??? · von wahari (625) · 17.10.2012 11:20 Uhr

Dieser Flughafen ist das Allerletzte was wir brauchen - die Flugkosten gegenüber Wien sind einfach unverschämt teurer,da ist sogar ein Taxi zur Fahrt noch billiger. Unser Landeswichtel hat ja dieses Problem auch immer vor sich hergeschoben - das Ergebnis ist nun mal da und jetzt plärrt die schwarze Brut wieder einmal - daher alles schleifen und retour zur Natur und unseren Oberwichtel machen wir in seiner politischen Pension zum "Hüter des Areals" - da ist er dann auch noch wichtig.

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gerade airberlin · von mitreden (5429) · 17.10.2012 10:51 Uhr

und "kniki" waren ab linz immer ausgebucht. das große einzugsgebiet hatte für gute auslastung gesorgt.
nur durch unfähiges management haben diese den flughafen gewechselt.

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Artikel 17. Oktober 2012 - 00:04 Uhr
stef/haas
Bild vergrößern Eine Länder-Plattform soll den Flughafen Linz retten

Blue Danube Airport Linz: Bald nicht mehr alleine auf weiter Flur?  Bild: Weihbold

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