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Bei Hofer können Kunden jetzt auch Kaffee trinken

SATTLEDT. Der Lebensmitteldiskonter Hofer testet die CoffeeBox: In 13 Filialen gibt es eine Nische, in der Kaffee in fünf Zubereitungsarten konsumiert werden kann.

Bei Hofer können Kunden jetzt auch Kaffee trinken

CoffeeBox in einer der 13 Testfilialen Bild: (le)

Der eilige Kunde wird heftig umworben: Der Lebensmitteldiskonter Hofer hat neben seiner BackBox den Verkauf von gekühlten Snacks und Getränken eingeführt (CoolBox). Nun testet er die CoffeeBox. In 13 Testfilialen gibt es diese Nische, in der Kaffee in fünf Zubereitungsarten konsumiert werden kann. Ein Espresso kostet 99 Cent, ein Cappuccino oder Latte Macchiato 1,99 Euro. Passend dazu sind neue Einkaufswägen im Einsatz, die im Schiebebügel eine Abstellbox für den Coffee to go haben.

"Ein österreichweiter Rollout ist derzeit noch nicht geplant", heißt es in der Hofer-Zentrale in Sattledt. Auch scheint vorderhand nicht vorgesehen zu sein, alle neuen Standorte damit auszurüsten. Ein nachträglicher Einbau solcher Elemente ist schwierig, wie sich schon bei der BackBox gezeigt hat.

Kampf um Marktanteile

Den Durchbruch geschafft hat dagegen die Jausenecke mit dem Namen "CoolBox". Das Modell ist in ganz Österreich mit der BackBox ausgerollt worden. Der Ausbau ist in 467 der knapp 480 Filialen abgeschlossen, teilt Hofer mit. Der Rest folge im Zuge der Modernisierungswelle. Alte und nicht optimal gelegene Standorte werden derzeit durch neue ersetzt. Bei der CoffeeBox scheint noch nicht klar zu sein, ob der Gast diese ebenfalls direkt angrenzend an die Backwaren haben möchte oder eher zum kurzen Entspannen im Kassenbereich.

Die Konkurrenz beäugt mit Argwohn alle Experimente von Hofer. Ein Erfolgsmodell ist die BackBox, die 2014 und 2015 großflächig installiert worden ist. Mehr als 100 Millionen Euro sind investiert und rund 1000 neue Beschäftigte angestellt worden. Der Diskonter gewann damit zuvor verlorene Marktanteile zurück. 2016 kam Hofer auf mehr als 20 Prozent. Rewe (Merkur, Billa, Penny, Adeg) und Spar sind zwar mit rund 34 bzw. 30 Prozent deutlich stärker, haben aber auch rund 1400 Standorte. (le)

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Artikel 26. August 2017 - 00:04 Uhr
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