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Ein Produkt der Sonderthemen-Redaktion
Master Memovox Boutique Edition

Bild: Jaeger-LeCoultre

Master Memovox Boutique Edition

Die erste Automatikuhr mit Weckfunktion von Jaeger-LeCoultre feiert Jubiläum.

Von Sonderthemen-Redaktion, 03. Dezember 2016 - 00:04 Uhr

Die Geschichte der Master Memovox geht weiter, ganz zur großen Freude der Liebhaber von Jaeger-LeCoultre, ob Sammler oder Bewunderer von Legenden und Objekten mit Persönlichkeit. Die Memovox, die bekannte Armbanduhr mit Weckfunktion der Grande Maison, feiert in diesem Jahr das 60-jährige Jubiläum ihres Automatikwerks. Zu diesem Anlass beschenkt sie sich selbst mit einem exklusiven, ausschließlich in Jaeger-LeCoultre Boutiquen erhältlichen Modell, der Master Memovox Boutique Edition. Sie inspiriert sich am Design eines Modells aus den 1970er-Jahren, das sie auf sehr moderne Weise interpretiert. Mit ihrem Uhrwerk, ihrer Geschichte und ihrem einzigartigen Design ist diese Gentleman-Uhr bis heute sehr begehrt.

Seit die Linie Memovox in den 1950er-Jahren eingeführt wurde, ist sie Teil der Kollektion der Manufaktur. Eine Saga, die Liebhaber und Sammler von Jaeger-LeCoultre Uhren begeistert. Mit ihrem dreieckigen Index, der auf einer beweglichen Scheibe die eingestellte Weckzeit anzeigt, und den beiden Kronen ist die Memovox von Beginn an in die Geschichte der Uhrmacherkunst eingegangen. Ihr legendäres 1956 entwickeltes Uhrwerk, das Kaliber Jaeger-LeCoultre 815, war das erste Automatikwerk mit Weckfunktion der Grande Maison und hat seither viele andere Uhrwerke inspiriert. Das Kaliber Jaeger-LeCoultre 956, das die Master Memovox Boutique Edition antreibt, ist der direkte Nachfolger dieses Werks.

Master Memovox Boutique Edition
 
Bild: Jaeger-LeCoultre

Das Herzstück des Uhrwerks und des Designs der Uhr ist die Weckfunktion. Entwickelt wurde sie in den 1950er-Jahren, einer Zeit, in der die Menschen sich aufmachten, die Welt zu erobern, und der Zeit des Aufschwungs nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie ist praktisch ein mechanisches Gedächtnis, das den Träger der Uhr zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt weckt oder an ein Treffen oder sonstiges Ereignis erinnert. Heute, in einem Zeitalter, wo die digitale Technologie allgegenwärtig ist, kann man wohl von wahrem Luxus sprechen, wenn man vom Klang des mechanischen Schlagwerks seiner Armbanduhr an ein Treffen erinnert oder geweckt wird. Es ist zweifelsohne dieser ein wenig altmodische Charme, der Liebhaber von Uhren, die ihren eigenen Charakter haben, so begeistert. Die Uhr lässt sich ganz einfach durch zwei Kronen bedienen. Dreht man die obere Krone in ihrer Ausgangsposition, wird die Weckfunktion aufgezogen. In Position 2 lässt sich die Weckzeit einstellen, indem die Krone entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird. Dabei wird die drehbare Scheibe mit dem kleinen, für die Memovox charakteristischen dreieckigen Index bewegt. Durch Drehen der Krone im Uhrzeigersinn wird das Datum eingestellt, das in einem Fenster bei 3 Uhr zu sehen ist. Die untere Krone dient dem Aufzug des Uhrwerks und der Einstellung der Uhrzeit. Um alle Sinne des Trägers der Uhr anzusprechen, haben sich die Uhrmacher der Grande Maison besonders intensiv mit dem sehr reinen Klang dieses mechanischen Weckers beschäftigt.

Bei der Entwicklung dieser Jubiläums-Sonderedition der Automatik-Memovox haben sich die Designer von Jaeger-LeCoultre an einer Uhr aus dem Jahr 1971, der Memovox "Snowdrop", inspiriert. Das Zifferblatt dieses seltenen Modells, das in einem sehr ruhigen, leicht gräulichen Blau gestaltet ist, hat bis heute nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Blau ist im Übrigen eine Farbe, die für die Memovox von großer Bedeutung ist, denn blaue Modelle erfreuten sich zu jeder Zeit großer Beliebtheit. Bei dem neuen Modell wurden die wichtigsten Merkmale des Zifferblatts der Memovox "Snowdrop" weitgehend übernommen.

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