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Schuldennachlass durch die EZB als „Zuckerl“ für Griechenland

ATHEN/BRÜSSEL. Der Poker um neue Milliardenhilfen für Griechenland ging am Mittwochabend in die entscheidende Runde. Die Euro-Finanzchefs wurden zu einem Gipfeltreffen eingeladen.

Vieles deutete Mittwochabend darauf hin, dass Griechenland einem harten Spar- und Reformprogramm zustimmt. Die Regierungsparteien unter der Leitung von Ministerpräsident Lucas Papademos wollten in einer abschließenden Sitzung die Weichen stellen, damit das Programm bis Ende der Woche das Parlament in Athen passieren kann. Mit dem Sparpaket würde das pleitebedrohte Land nach zähen Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern die Bedingungen für weitere Milliardenhilfen erfüllen.

Der Vorsitzende der Eurogruppe, Luxemburgs Ministerpräsident Jean-Claude Juncker, berief jedenfalls für heute bereits eine Sitzung der Euro-Finanzminister ein. Laut Diplomaten wollen die Kassenhüter über das neue, 130 Milliarden Euro umfassende, Hilfsprogramm für Griechenland entscheiden. Ohne weitere Hilfen droht Griechenland im März die Pleite.

Unterdessen sickerten am Mittwoch aus griechischen und anderen Quellen über das „Wall Street Journal“ und die „Financial Times“ Details eines möglichen Kompromisses mit Griechenland durch. Demnach soll die griechische Regierung bereits Ausgabenkürzungen im Gesundheitswesen im Ausmaß von 1,1 Milliarden Euro zugesichert haben. Zudem sollen je 400 Millionen Euro in der Landesverteidigung und in der Regionalverwaltung eingespart werden. Wo weitere 400 Millionen gekappt werden könnten, wusste man am Mittwoch offenbar noch nicht, hieß es aus dem Finanzministerium.

Die Kürzung der Mindesteinkommen um 20 Prozent soll aber akzeptiert worden sein, nachdem die Griechen das 13. und 14. Monatsgehalt im privaten Sektor beibehalten können. Zugestimmt hat Athen ebenfalls dem sofortigen Abbau von 15.000 Bediensteten in der öffentlichen Verwaltung. Gefordert wird aber von der Troika (Internationaler Währungsfonds, EU-Kommission und Europäische Zentralbank), die Verwaltung bis 2015 um 150.000 Beamte zu verringern.

Die größte Hoffnung, die den Börsen Auftrieb im Hinblick auf eine Lösung mit den Griechen verlieh, kam am Mittwoch aber aus der Europäischen Zentralbank (EZB). Demnach könnte sich die EZB mit elf Milliarden Euro am griechischen Schuldenschnitt beteiligen. Einen offiziellen Kommentar dazu gab es weder von der Zentralbank noch von der Europäischen Kommission.

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GR in der · von zombie69 (339) · 09.02.2012 20:10 Uhr

Zielgeraden, direkt ins Loch hinab. Doch siehe da, der Steuerzahler von A und D hat bereis tief in die Tasche gegriffen und der Sturz wird eteas weicher enden...immrhin!

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oberfranzl · von pepone (4110) · 09.02.2012 15:14 Uhr

hätte jemand die richtige lösung , ich glaube sie würde angewendet werden ... oder was meinst du ?
aber auch Klaus Schwab hat keine greifende lösung in seinem forum in Davos obwohl ich ihn schätze ...

auf der andere seite sollten wir froh sein dass die GR geschichte JETZT in dieser krisenzeit und die schuldenfalle in der ganze welt aufgeflogen ist , denn früh oder spät wäre es passiert und dann " wahrscheinlich " mit viel schlimmere folgen als heute !!!
die mehr oder weniger harten sparmassnahmen in viele länder sollten dazu beitragen dass wir in zukunft NICHT MEHR die selben fehler machen ...HOFFENTLICH !

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Und der,der dies alles finanziert, · von Ameise (9082) · 09.02.2012 07:11 Uhr

kann von den Zuckerln träumen.Das Gesetz der EU-die arbeitenden Menschen finanzieren die Minderleister und die Bonzen.
Dafür dürfen wir hackeln bis zum Tode.
Wie sagte einstens der "schöne Vranz"?-Ja zur EU-ohne wenn und aber...

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Artikel 09. Februar 2012 - 00:04 Uhr
Gerhard Schwischei
Bild vergrößern Schuldennachlass durch die EZB als „Zuckerl“ für Griechenland

Bild: Reuters

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