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Leben ganz ohne Geld – Wie geht das?

Heidemarie Schwermer führt ein „fantastisches Leben“, sagt sie. Geld benötigt sie dafür keines. Die frühere Lehrerin und Psychotherapeutin hat beschlossen, völlig ohne Geld zu leben. Sie verschenkte ihren Besitz und lebt ihr „Sterntalerexperiment“ seither konsequent. Am Sonntag gastiert die 69-jährige Dortmunderin in Linz.

17 Kommentare 14. Januar 2012 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
tacitus (1905)
15.01.2012 22:18 Uhr
natürlich geht das

aber auf kosten von anderen, die für ihre sicherheot (polizei), bildung )schulen), gesundheit etc strassen, telefon bezahlen. das alles kann sie nämlich nicht eintauschen. der schmäh ist uralt und imponiert mir nicht. wenn ihr zb die gallenblase entfernt werden muss, wird der arzt kein tauschgeschäft eingehen. letzlich sind diese menschen schmarotzer.

(1)
mausfanger (18422)
15.01.2012 22:30 Uhr
tacitus! diese deine meinung ist aber nicht ganz..

"vollständig"? ...

es geht doch in erster linie um die dinge des täglichen bedarfes ...
und NUR das - schon längst nicht mehr menschenenverträglich funktionierende(!) - system verhindert tatsächlich, dass dir ein fähiger operateur auch deine gallenblase im tausch zu deinen (hoffentlich) reichlich vorhandenen fähigkeiten/angeboten, entfernt!

mit schmarotzertum hat der überlebenswillen und die selbsthilfe in schweren zeiten gar nicht zu tun? genau das gegenteil ist der fall!

p.s. sorry, aber das nichtvorhandensein an frei verfügbarer fantasie ist ein schlimmer und überaus bedauernswerter mangel.

(3)
tacitus (1905)
16.01.2012 13:36 Uhr
@mausefalle

der/die hat absolut kein geld, sondern lebt im tauschhandel.ok.sie zahlt also keine steuern.sie benützt aber täglich, stündlichdie infrastruktur, die von den steuern der anderen bezahlt wird : sicherheit, bildung,telefon,strassen,spitäler,etc.wenn ich keine steuern zahleen muss, verdiene ich ca. 1000 € mehr. irgendwer muss aber die infrastruktur bezahlen, ohne die es in einer hochzivilisierten gesellschaft nicht geht. so lebt sie auf kosten von anderen, von den dummen steuerzahlern.

(0)
flooh (283)
16.01.2012 14:47 Uhr
...

Muss auch tacitus recht geben, denn bis wirklich alles ohne Geld funktioniert, wird wohl noch das eine oder andere Jahrhundert ins Land ziehen. Denn zuerst benötige ich eben eine Straße, um dorthin zu kommen, wo ich tauschen kann. Wer würde denn die bauen? Oder frag mal beim Staat, ob du für deine genutzten staatlichen Leistungen etwas eintauschen kannst und nicht mit Cash bezahlst (sämtliche Steuern, Benützungsentgelt für die Straße, da du ja keine Steuern mehr dafür bezahlst, soziale Leistungen wie die Pension, Krankenversicherung, dann müssten die Beihilfen wie die Familien- oder Wohnbeihilfe durch etwas ersetzt werden). Und vor allem, wenn du zB auf dein Auto angewiesen bist, zeig mir mal, bei welchen Händler man auf einmal den ganzen KFZ-Bedarf durch eintauschen decken kann. Und noch eins: Tauschhandel setzt auch voraus, dass der andere auch was benötigt, was du IHM anbieten kannst und etwa gleichwertig ist. Sonst hättest du oder er wieder Guthaben beim jeweils anderen = wie Geld

(0)
Ingenuus (11)
15.01.2012 21:32 Uhr
Diejenigen die der Meinung sind das es ohne

Geld nicht geht in der Welt sind einfach nicht bereit aus der "Ich" Welt heraus zu treten und in die "Du/Wir" über zu gehen. Psychotherapeutin Heidemarie Schwermer hat das auch im Interview oben erzählt. Wahrscheinlich haben die meisten mit dieser Aussage nichts Anfangen können oder überhaupt einmal nachgedacht, was Sie damit gemeint hat. Und, weil ihr nicht versteht was damit gemeint ist und was es heißen würde wenn das der Grundsatz Gedanke jedes Menschen wäre, ist für euch ein Welt ohne Geld nicht möglich. Immer nur ich ich ich...Diese Frau tut niemanden etwas und jeder der ihr Zuwendungen gibt macht das freiwillig und dann wird sie noch als Schmarotzerin bezeichnet. Das sind alles Kleinhirndenker und haben keine Ahnung von Nächstenliebe und für was dieses Wort steht! Eine Welt ohne Geld IST MÖGLICH! Aber nicht mit Menschen die nur ihre eigene Welt sehen und kennen wollen oder götzenhaft den Materialismus verehren. Wer bezahlt die Strom Rechnung, Oida, du hast echt nichts kapiert!

(3)
sting (6061)
15.01.2012 21:43 Uhr
Die Frage stellt sich für mich, WER in der

"ICH-Welt" lebt und diese verlassen sollte.

Jemand, der verlangt, dass alle anderen das Verhalten ändern müssen, damit es in die eigene Traumwelt passt, sollten ruhig einmal darüber nachdenken.

Natürlich ist vieles möglich. Ob dies aber auch erstrebenswert ist, ist einen völlig andere Frage.

(1)
Ingenuus (11)
15.01.2012 23:32 Uhr
"Sting", da steht nichts von verlangen od. Zwang!

Es wird die Zeit eines umdenken kommen und das auf Globaler Ebene oder glaubst du das der Kapitalismus ewig währt? Hat Geld oder Kapitalismus was mit Natur und Menschlichkeit zu tun? Wer da in einer Traumwelt lebt und hier gerade beweist das er in einer Ich Welt ist. Es soll nicht erstrebenswert sein in einer Welt zu leben, in der es nicht mehr eine so ungerechte Verteilung gibt? Ja genau, es ist zB. gerecht das 40% /Tag aus der Lebensmittelerzeugung und Ware die weit entfernt ist von "verdorben" weg geworfen wird. Es ist gerecht das unser Finanz u. Versicherungssystem aus Spekulation und Virtuellen Zahlen besteht, das Reis und Weizen an der Börse rauf und runter spekuliert wird! Wo anderes verhungern Menschen! Das was ich in meiner Zeit an der Börse erlebt habe, ist weit weg von Menschlichkeit. Du bist einfach nicht bereit ausser für dich und max. deinen Bekannten und Familienkreis zu leben. Mausfanger hat das ganze verstanden und ich danke Ihm für seine Ergänzungen und Kommentar.

(3)
mausfanger (18422)
15.01.2012 23:46 Uhr
Ingenuus! so ist es ...

und so soll/wird es NICHT auf dauer (und alle ewigkeit) bleiben (können)!

wer DAS für absurd hält, sollte sich das eigentlich absurde einmal vor augen führen ... wenn die (manipulierte) wahrnehmung dazu noch reicht?

(3)
Ingenuus (11)
16.01.2012 01:11 Uhr
Mausfanger! Danke und ich kann dir ebenfalls nur

zustimmen. Wie ich sehe hast du bereits eine Menge Erfahrung im Kommentieren u. wünsche dir weiterhin alles Gute dabei. Mach bitte weiter dein Zeitgeist ist wichtig. Bzgl. Manipulation, hier eine von mir recherchierte Aussage eines Journalisten dessen Name ich nicht nennen darf.Zitat: "Die Medien funktionieren nach einem relativ einfachen System. Wir haben zwei Arten von Medien, einmal die Staatlichen, die noch Relativ "frei" sind - allerdings von den Parteien, vornehmlich der SPÖ gelenkt werden. Dann gibt es die privaten Medien, die weder frei, noch privat sind. Vielmehr gilt hier, wer zahlt schafft an. Um ein paar Millionen könnten sie dort mitspielen, wenn sie diese nicht haben, brauchen sie sich nicht an die Medien wenden". Zitat Ende.Viele Menschen glauben die Wahrheit steht in der Zeitung oder wird erzählt in den Nachrichten, den wenn es aus Zeitung und Tv kommt muss es ja stimmen. Damit werden wir ruhig gestellt für eine Zeit, aber mit Wahrheit hat das oft nichts zu tun.

(1)
Ingenuus (11)
16.01.2012 01:29 Uhr
gerade in Politische Angelegenheiten

wird gelenkt ohne ende! Die Werbung wird von Psychologen erstellt bzw. arbeiten mit an der Sache. Das Wissen eh viele, aber es will sich keiner eingestehen das wir wirklich so verarscht werden, weil es einfach so eine dreiste Frechheit ist, das man es kaum glauben kann -> eine Form von Angst ist das bzw. spielt da mit. Ich wünsche jeden den Weg zum inneren Frieden zu finden und ohne Angst leben zu müssen.

(1)
mausfanger (18422)
15.01.2012 21:50 Uhr
sting! servus ...

natürlicherweise soll ein autarkes, von jedweder willkür dritter, vierter ... unabhängiges leben UNBEDINGT angestrebt werden!

was auch sonst?

(2)
sting (6061)
15.01.2012 21:57 Uhr
mausfanger (18422)
15.01.2012 15:26 Uhr
freilich geht das ...

für die meisten dinge des tägliche bedarfs!
hier ein recht interessantes beispiel:

http://www.daserste.de/europamagazin/sendung_dyn~uid,aotzdihsxax5ur51t5boq0ya~cm.asp

(dann video zum beitrag öffnen)

ich finde diese idee und deren UNKOMPLIZIERTE umsetzung schon sehr bemerkenswert.

(2)
flooh (283)
15.01.2012 19:09 Uhr
...

Ja, lt dem Bericht geht das für ca 1% des BIP von Griechenland und er sagt auch, dass es die reale Wirtschaft nicht komplett ersetzen kann. Sicher wird den Leuten damit geholfen, ihr Leben zu meistern, aber es ist keinesfalls die Rede davon, ganz auf das Geld zu verzichten, so hab ich das auch gemeint, dass man zwar generell das Leben damit erleichtern kann, aber generell wird man nicht verzichten können, zumindest nicht in den nächsten paar Jahrzehnten, da würds einen kompletten Systembruch geben müssen, der sich für mich aber noch nicht abzeichnet.

(0)
flooh (283)
15.01.2012 15:13 Uhr
...

Das Problem daran ist, dass dieses System vielleicht für einzelne Personen funktionieren mag, aber für die gesamte Bevölkerung ist es wohl kaum durchzusetzen. Ja, jeder hat Fähigkeiten, die man zur Verfügung stellen kann, aber IRGENDWER muss für Strom, Miete, Spritkosten, Essen und dergleichen aufkommen. Und der Tauschhandel wie früher besteht ja auch heute noch, nur dass jetzt Geld gegen Ware/Dienstleisung eingetauscht wird. Eben weil dies einfacher ist, denn man hat nicht immer Sachen zur Hand, die mit der gewünschten Gegenleistung gleichwertig sind. Ich stell mir das doch lustig vor, wenn ich beim Stromerzeuger vor der Tür steh und vorschlage, den Strom nicht mit Geld zu zahlen, sondern mit etwas anderm. Und Frau Schwermer lebt ja trotzdem vom Geld andere Leute, auch wenn sie etwas dafür leistet. Denn ohne das Geld der anderen, die eben zB die Kosten für das Haus übernehmen, welches sie lt Bericht gehütet hat, mussten ja auch gezahlt werden, sie benutzt halt Geld indirekt.

(3)
woppl (1808)
15.01.2012 11:50 Uhr
nicht schwierig

schaut euch nur um traurig

(2)
Ameise (9082)
14.01.2012 11:34 Uhr
Leben ohne Geld,wie geht das?-

Wart ma noch ein paar Jahre,unterstützen wir weiterhin die halbe Eu und die Finanzhaie-dann werden wir schon selber draufkommen-wetten?...

(4)
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